Jan Wendler

Wunschtraum



Arbeitstitel: Damit ich schlafen kann

Wir sitzen doch alle im selben Boot,
wir sind doch alle gleich.
Wir bluten alle rotes Blut,
Manche arm und manche reich.

Wir leben doch alle auf der selben Welt,
ganz egal wie es uns gefällt.
Wir weinen alle ähnliche Tränen,
nach Liebe tut sich jeder sehnen!

Wir sollten alle am selben Strang ziehn’,
Wir sollten anfangen mehr zu lieben.
Laßt uns alle Rücksicht zeigen,
Laßt uns aufhören nur zu streiten.

Wir schwitzen alle denselben Schweiss,
Vor unseren Göttern sind wir alle gleich.
Egal welche Hautfarbe uns unterscheidet,
Jeder von uns durch Schmerzen leidet.

Wollen wir nicht alle Frieden?
Wünsche sind nicht so verschieden.
Wollen wir nicht alle lachen?
Zusammen können wir aufwachen!

Wir sind wirklich nicht so verschieden,
wie wir gerne meinen.
Laßt Hoffnung und Güte nie versiegen,
wir sind doch keine Heiden.

Jan Wendler
21.10.2015

 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 21.10.2015. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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„Krachen, Scheppern und dann gewaltiger Lärm, als ein schwerer Gegenstand an die Wand geworfen wurde. Oh verdammt, die Verrückte spielte drüben in der Küche schon wieder ihr absolutes Lieblingsspiel – Geister vertreiben. Gleich würde sie hierher ins Wohnzimmer stürzen, wo ich versuchte, in Ruhe meine Hausaufgaben zu machen. Und dann würde sie mir wieder lang und breit erklären, welches Gespenst gerade versucht hatte, durch die Wand zu gehen und sie anzugreifen. Ich hasste sie! Ich hasste dieses Weib aus ganzem Herzen!“ Die 13-jährige Eva lebt in einer nach außen hin heilen, kleinbürgerlichen Familie. Hinter der geschlossenen Tür herrscht Tag für Tag eine Hölle aus psychischer und physischer Gewalt durch die psychopathische Mutter und den egomanischen Vater. Verzweifelt versucht sie, sich daraus zu befreien. Vergebens - bis ihr ein altes Buch in die Hände fällt. Als letzten Ausweg beschwört sie daraus einen Teufel. Er bietet ihr seine Hilfe an. Aber sein Preis ist hoch...

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