Dieter Graf

Adventsstimmung

Jedes Jahr wieder, wenn der Kalender nur noch dünn ist,
werden die Menschen viel milder gestimmt.
Und es freut sich jeder gläubige Christ
auf die besonderen Tage - ganz bestimmt.

Es kommt jetzt eine geheimnisvolle Jahreszeit,
und alle Herzen machen sich bereit.
Diese schönen vier Wochen heißen Advent
und schon am Kranz die erste Kerze brennt.

Kurz vor der Türe steht die Ankunft des Herrn.
Hektik und Last des Alltags scheinen langsam zu entschwinden.
Große und Kleine in Nah und Fern
wird die Freude auf die Geburt des Kindes verbinden.

Jede Woche brennt am Kranz eine Kerze mehr,
Erwartung und Spannung steigen sehr.
Die Augen der Kinder im Lichterschein funkeln.
Die Welt wird heller, liegt nicht mehr im Dunkeln.

Die Nächte sind zwar länger und kürzer der Tag,
und die Natur liegt schon in einem besonderen Schlaf.
Es schläft auch der Zwist unter Menschen, die man sonst weniger mag,
sie wirken friedfertiger, sympathischer und brav.

So öffnet den Geist und das Herz ganz weit
in dieser gnadenreichen Zeit.
Erfreut euch an vorweihnachtlicher Stimmung und Pracht,
die alle Menschen zufriedener macht.

Denkt auch an jene, denen es nicht so gut geht auf der Welt:
auch ihnen wollen wir im Advent gerne und reichlich geben.
Denn Güte und Mitmenschlichkeit sind wichtiger als viel Geld,
sie bringen wahres Glück in unser eigenes Leben.



 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 08.11.2015. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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Ein tiefes Blau - Berlin von Heiger Ostertag



Während eines Berlinaufenthalts lockt eine schöne Unbekannte den Schriftsteller Alexander Veldo in die Räume einer Vernissage. Dort wird er mit einem Bild konfrontiert, das ihn völlig in den Bann schlägt. Am nächsten Morgen ist das Gemälde verschwunden. Die Suche nach dem Bild führt Veldo tief in die faszinierende und vielfältige Welt der Kunst. Im Kunstmilieu selbst begegnen ihm Anne, Julia und Antonie, drei sehr eigenwillige Frauen, mit denen bald ein verwirrendes Beziehungsspiel beginnt. Im Hintergrund des Geschehens agiert der Händler Panduli, der Veldo für seine zwielichtigen Kunstgeschäfte zu nutzen sucht. Veldo macht sich in seinem Auftrag mit Julia auf die Suche nach dem verlorenen Bild. Auf der Reise intensiviert sich das kunstvolle Spiel ihrer Verbindung. Doch bald zerstören Pandulis dunkle Geschäfte die Idylle. Julia verlässt ihn und Veldo lebt kurz mit Anne und dann mit Antonie zusammen. Eine unbestimmte Drohung lastet über den Beziehungen, vor der Veldo nach Ägypten flieht. Vergeblich, denn während einer Schiffsfahrt auf dem Nil treten ihm erneut Anne, Antonie und Julia entgegen und Veldo verliert sich mit ihnen in einer surrealen, Angst erfüllten Traumwelt, aus der er nur mit Mühen entkommt. Schließlich kehrt er mit Anne nach Deutschland zurück, aber ihre Beziehung scheitert erneut. Monate vergehen, die er mit der Verarbeitung und der Niederschrift seiner seltsamen Erlebnisse verbringt. Und eines Tages macht Veldo eine eigenartige Entdeckung.

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