Michael Reißig

Die Martinsgans zum Elften Elften

Zum Martinstag schwört sich der nette Hans
„Gönn ich mir wieder eine zünftig' Gans“
Das Opfer schlägt sich lautlos durch den Magen
Wovon Veganen nie im Traum zu denken wagen

Die feiern lieber lüstern in den Karneval
Nicht nur mit Grünzeug, ist doch klar
Wenn bei Korn und Wein die Puppen tanzen
Gibt's keinen Grund, sich zu verschanzen

Was der Jüngling Martin einmal ausprobierte
Da das Bischofsamt den Helden so pikierte
Ein Versteck fand sich im Stall der fetten Gans
Wovon heut' noch zehrt, der kluge, dünne Hans



Anmerkung: Dazu gibt es mehrere Überlieferungen. Nach mehrmaligen Recherchen habe ich mich entschlossen, diese Variante zu wählen. Martin von Tours, der sich besonders in den Dienst der Armen gestellt hatte, wurde aber dennoch zum Bischof geweiht, was einmal mehr besagt: Was lange währt, wird endlich gut! Den Namen Hans habe ich mir übrigens selbst ausgedacht. Er passt natürlich nicht ins Bild der Überlieferungen.

Dazu gibt es mehrere Überlieferungen. Nach
mehrmaligen Recherchen habe ich mich entschlossen,
diese Variante zu wählen. Martin von Tours, der
sich besonders in den Dienst der Armen gestellt
hatte, wurde aber dennoch zum Bischof geweiht, was
einmal mehr besagt: Was lange währt, wird endlich
gut! Den Namen Hans habe ich mir übrigens selbst
ausgedacht. Er passt natürlich nicht ins Bild der
Überlieferungen.
Michael Reißig, Anmerkung zum Gedicht

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 11.11.2015. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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Weil ich das Verschwenderische des Lebens begriffen habe, die Extreme erkannte und über den Weg von einem zum anderen nachzudenken anfing, weil ich verstand wie elend es ist, wußte ich auch, wie schön es ist und weil ich erkannte, wie ernst es auch ist wußte ich auch wie fröhlich es ist.

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