da kann man Gründe entdecken!
Hauspoet Hans23.11.2015
Lieber Hermann,
sie haben oft ihr Leben in Heimen zugebracht, weil die Eltern schon Hartz IV Empfänger waren, dem Alkohol verfallen oder den Drogen. Sie haben nie gelernt zu sprechen, Emotionen zu zeigen, oder erlebt, wie Liebe und Geborgenheit sein kann. Sie sehen nur, wie andere zuschlagen und sehen in Salafisten Vorbilder, weil sie diese an sie ranschleimen. Niemand interessiert sich für sie, so sind sie diesem Leben zugeneigt. So entsteht das. Und Du hast schon Recht, dass die Armut und die Orientierungslosigkeit solche Menschen so werden lassen,
liebe Grüße,
Heidi
Alidanasch23.11.2015
Man macht es sich zu einfach, wenn man glaubt, es werde durch Umverteilung von Reichtum alles gut. Meine Erfahrung spricht dagegen. Nur Schulung und Erziehung bringen Erfolg, nicht stures Auswendiglernen von Bibelsprüchen oder Suren, das ist Zeitverschwendung. Armut spielt keine wesentliche Rolle für Terrorismus. Sogar Erziehung und Elternhaus sind nicht ausschlaggebend. Es ist nicht zuletzt auch Abenteuerlust, Kameradschaft, Ein- und Unterordnung und natürlich die kriminelle, fanatische Auslegung des Korans durch Hassprediger, wobei der Koran natürlich eine fruchtbare Unterlage bietet. Die islamkritische Publizistin Necla Kelek schrieb in der «Neuen Zürcher Zeitung»: «Muslime in aller Welt sind entsetzt darüber, was in ihrem Namen passiert. Aber sie tun nicht wirklich etwas, um ihren Glauben von der politischen Ideologie zu befreien. Man distanziert sich nicht von Versen des Koran, die zu Mord an Andersgläubigen aufrufen. Es gibt keine Theologie, die die Rolle des Propheten als Kriegsherr hinterfragt. Weil der Islam alles sein kann, ist er das, was in seinem Namen geschieht. An ihren Taten sollt ihr sie erkennen. Anders gesagt: Der Islam ist, was er ist, und nicht das, was man über ihn sagt oder sich von ihm erträumt.» Herzlich Robert
rnyff23.11.2015
Geeennau, lieber Hermann
LG Horst
Horst Fleitmann23.11.2015
Lieber Hermann,
uneingeschränkt geb' ich dir recht!
Herr Blindreich sieht die Kluft doch nicht,
meint gar, die Pauker seien schlecht -
sonst gäb' es Terroristen nicht.
Liebe Grüße
Faro
hansl24.11.2015
Lieber Hermann,
seitdem Mutter und Vater zur Arbeit
gehen und den Kindern die nötige
Nestwärme fehlt bleibt es nicht aus,
dass sie die eigenen Wege gehen.
Oftmals sind es Irrwege und es fällt
ihnen später schwer den richtige Weg
im Leben zu finden.
Ich stimme deinem Gedicht voll zu.
Liebe Grüße von Karl-Heinz
Goslar25.11.2015