Inge Hoppe-Grabinger

Der Adventskalender



Jedes Jahr zur gleichen Zeit,
Weihnachtszeit ist nicht mehr weit,
kauft man ihn mit viel Bedacht,
weil er Kindern Freude macht,
den Kalender zum Advent,
alle Türchen zugeklemmt.
Doch das Kind voll Wissensdrang
hat zum Öffnen einen Hang,
möcht am Liebsten jetzt sofort,
ohne ein Erlaubniswort, 
plündern, was da gut versteckt,
eh's die Konkurrenz entdeckt.

Opa ärgert das schon sehr,
holt die Kleistertube her,
mit dem Kleber transparent,
schließt die Fugen, wie patent,
denn ein Bruch ist leicht zu sehn,
wird sogar der Dieb verstehn.
Dieser schleicht seitdem umher,
denn das Warten fällt ihm schwer.
"Ausgetrickst!", denkt Opa smart,
und er streicht sich seinen Bart.
"Noch fünf Tage, viel zu lang!"
denkt das Kind in seinem Drang.
Opas Frau sieht das auch ein:
und steckt ihm zu ... ein Trösterlein ...

25. November 2O15

 

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Geschnitzt, bemalt, bewegt: Mechanische Wunderwerke des sächsischen Universalgenies Elias Augst von Bernd Herrde



Eine in musealer Recherche und volkskundlicher Feldarbeit vom Autor erstellte und geschilderte Entdeckungsgeschichte eines sächsischen Universalgenies. Elias Augst (1775 - 1849) ein "Landbauer in Steinigtwolmsdorf", wie er sich selbst nannte, fertigte nicht nur ein mechanisches Figurentheater, "Das Leiden Christi" in sieben Abteilungen (Heute noch zu sehen im Museum für Sächsische Volkskunst in Dresden), sondern noch weitere mechanische biblischen Szenen, aber auch ein Planetarium, für welches er auf der Dresdner Industrie-Ausstellung 1825 vom König Friedrich August I. eine silberne Medaille zugesprochen bekam, versuchte sich mit Ölgemälden, baute Draisinen und machte Flugversuche...!

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