Horst Werner Bracker

. . . Sehnsucht nach der ersten Liebe

 

 

 
Noch einmal möchte hin, zur großen Buche gehen
Das Herz, die Buchstaben in der grauen Rinde sehen
Möchte mit meinen Händen, - das Herz zärtlich berühren
Im Kuss, meine bebenden Lippen, zum Herz hin führen

Ach Anna, - du bist mir so nah und doch so fern
Du meine erste Liebe, - ich hab dich noch immer gern!
Schau, - ein alter Mann weint in Erinnerung an dich!
Wir konnten uns nicht kriegen, dein Vater war gegen mich

Du, - die Tochter vom großen Hof, ich ein »Springinsfeld!«
Dein Vater: »Nicht die Liebe, im Leben zählt nur das Geld!«
Um dich zu vergessen, verließ ich für immer den Ort
Doch tief in meinem Herzen, - lebte die Liebe fort!
(25.11.2015)

*nicht autobiografisch!

 

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Weil ich das Verschwenderische des Lebens begriffen habe, die Extreme erkannte und über den Weg von einem zum anderen nachzudenken anfing, weil ich verstand wie elend es ist, wußte ich auch, wie schön es ist und weil ich erkannte, wie ernst es auch ist wußte ich auch wie fröhlich es ist.

Und weil ich begriff wie lang und wie kurz der Weg zwischen beiden ist, nahm ich ihn auch wahr und so ist mir heute jeder Schritt es wert eingehalten zu werden, weil hinter jedem Ereignis sich ein anderes verbirgt und sichtbar wird.

Und deshalb schrieb ich diesen Gedichtband.

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