Michael Reißig

Das Weihnachtsfest duldet keinen Aufschub

        - Kein Gedicht, keine Geschichte, sondern einfach nur so zum Lesen und Nachdenken-

Weihnachten, das Fest der Liebe und Wärme, die hoffnungsfroh in die Herzen der Menschen strömt, steht vor der Tür. Doch auf jenen Stationen, auf denen die Waggons für jene  Züge, die für die schier endlosen Fahrten in ein anderes Leben bestimmt sind, rangiert werden, scheinen die Lichter von Wärme und Hoffnung vermutlich erloschen. Die Flucht vor dem Damoklesschwert der Demut kennt nämlich keine Weihnachtsruhe, die Menschen vor einer ungewissen Reise in ein vermeintlich sinnerfülltes Leben, fernhält. Doch auch Menschen, die das unselige Hamsterrad unablässig gefangen hält, haben ein Recht, das Weihnachtsfest im Kreise ihrer Lieben zu feiern. Jedoch treibt dessen unscheinbarer Motor   Menschenfänger in jene schwarzen Klauen, die versuchen, das sich manchmal versteckt haltende, aber dennoch hell vom Himmel funkelnde Licht des Sterns von Bethlehem, in unzugängliche Welten zu verbannen.  Schon daher duldet das Weihnachtsfest keinen  Aufschub. Der im Stall von Bethlehem geborene Stern hatte uns Menschen auf Erden dieses Fest der Barmherzigkeit geschenkt.
Ein Geschenk, das wir auch künftig mit viel Liebe und Wärme in den Herzen hüten sollten, wie einst Mutter Maria ihr neu geborenes Söhnchen. Ansonsten grinst uns bald aus greifbarer Nähe der unbestechliche Vampir des Grauens ins Gesicht.

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