Adalbert Nagele

Erleuchtung

Gar manch Poet, der meint mitunter,
bei ihm ging' die Erleuchtung unter,
nur weil ihm manchmal fällt nichts ein,
stellt er sofort das Dichten sein.

Wer leuchtet wie die Sonn' am Tage?
Ich stelle hier das mal in Frage.
Wer leuchtet wirklich jede Nacht,
so stark, wie's nur ein Leuchtturm macht?

Wir leuchten alle, keine Frage,
ob in der Nacht und auch bei Tage,
der Eine stark, der Andre schwach,
grad dass ich nicht darüber lach.

Es schreibe jeder wie er wolle,
ich niemals deshalb d'rüber grolle,
soll jeder schreiben wie er kann,
ist ganz egal ob Frau, ob Mann.

Und dazu g'hört auch noch ganz weise,
zerstöre niemals andre Kreise;
was du den andern angetan,
es kommt zurück, drum denke dran.

Es schreibe jeder wie er möchte,
für alle gibt es gleiche Rechte;
und wenn es manchem nicht gefällt,
ist's besser, wenn den Mund er hält.

So gibt es nur ein fröhlich Schaffen,
wo niemand macht sich gleich zum Affen,
und sieht ein jeder das auch ein,
so kann es ganz gemütlich sein.


© Adalbert Nagele

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