Paul Rudolf Uhl

Freundschaft



Wos gibt s  n  bessas  auf da Wejt
ois so an Freind? – Hob so oan gmoant,
der fest und oiwei zu Dir hoit,
der mit Dir scherzt und mit Dir woant…
 
An soichan, der s  vo sejba spürt,
wann s  dia  moi schlecht geht, der des kennt,*
so oan, der aa ned sauer wird,
wann s d  ned guad drauf bist moi - am End…
 
Ned grod am Biertisch mit dir hockt,
ned bloß – wann s  lusti  is -  di mog,
dir zuaredt, bist moi ganz vastockt,
bei dir is noch ram Schicksalsschlog…
 
A Freindschaft konn ja mehra sei
wia** d Liab – weil de oft schnei vageht…
So lass uns Freind sei – do, schlog ei –
wo oana fest zum andan steht!

                                                      P.U.  20.07.09
*   erkennt, bemerkt
        ** bayrisch: als
 
Das Gedicht hab’ ich meinem Dichterspezl Klaus Heinzl gemailt…

Der Klaus hat mir noch in derselben Nacht geantwortet:

                        
Liaba Paul,  
                                             
de Freindschaft is a wichtigs Ding,
wenn s d  oane host, a Gstanzl sing...
Es is ned sejbsverständli heit,
dass di wer mog - unter de Leit.

Bei dir, do hob i a guats Gfej:
Du bist, so glaub i,  a Pfundskerl,
a Freind, mit dem i locha wej,
und net a Schmaza, wia des Gschwerl…

Mia kenn ma uns ez aa scho lang…
De Zeit vergeht mir oft scho z schnej,
Drum sog ich dir heit „Schena Dank“,
dei  Freind zum sei, bedeit ma vej“...

Wenn s d Kumma  host, wenn s d granti bist,
dann ruaf mi o, ich kimm vabei !
Bin dann für di da Optimist,
und d Sorgen san dann oanalei.

Bist oba lustig und guat drauf,
dann is des sicher aa  ned dumm.
Dann gemma glei zum Wirtshaus nauf,
und samma griabig - auf gehts – kumm!

                                                           Klaus Heinzl


 

Diesen Beitrag empfehlen:

Mit eigenem Mail-Programm empfehlen

 

Die Rechte und die Verantwortlichkeit für diesen Beitrag liegen beim Autor (Paul Rudolf Uhl).
Der Beitrag wurde von Paul Rudolf Uhl auf e-Stories.de eingesendet.
Die Betreiber von e-Stories.de übernehmen keine Haftung für den Beitrag oder vom Autoren verlinkte Inhalte.
Veröffentlicht auf e-Stories.de am 15.01.2016. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

Der Autor:

Buch von Paul Rudolf Uhl:

cover

Ein Schelm von Paul Rudolf Uhl



„Ein Schelm“ umfasst 95 Gedichte auf 105 Seiten, Größe: 19,2 x 14,6 cm, Klebebindung, größtenteils farbig illustriert. Das Büchlein erscheint im Selbstverlag.

Möchtest Du Dein eigenes Buch hier vorstellen?
Weitere Infos!

Leserkommentare (15)

Alle Kommentare anzeigen

Deine Meinung:

Deine Meinung ist uns und den Autoren wichtig!
Diese sollte jedoch sachlich sein und nicht die Autoren persönlich beleidigen. Wir behalten uns das Recht vor diese Einträge zu löschen!

Dein Kommentar erscheint öffentlich auf der Homepage - Für private Kommentare sende eine Mail an den Autoren!

Navigation

Vorheriger Titel Nächster Titel

Beschwerde an die Redaktion

Autor: Änderungen kannst Du im Mitgliedsbereich vornehmen!

Mehr aus der Kategorie "Parallelgedichte" (Gedichte)

Weitere Beiträge von Paul Rudolf Uhl

Hat Dir dieser Beitrag gefallen?
Dann schau Dir doch mal diese Vorschläge an:

Duschvergnügen von Paul Rudolf Uhl (Humor - Zum Schmunzeln)
Gigolos im Grandhotel von Rainer Tiemann (Parallelgedichte)
Frühmorgens am See von Horst Rehmann (Natur)