Klaus Lutz

Flügel

 



Flügel


Wie ist das Leben ohne Flügel? Also
nur klares nüchternes Denken. Oder
die Welt nur ganz objektiv zu sehen.
Oder nur zu wissen aus was die Dinge
sind. Oder Atmen nur um zu atmen.
Und Wissen nur um zu wissen. Oder
Leben nur um zu leben.

Oder wie ist das Leben mit Flügel?
Ein Mensch. Und noch ein Mensch.
Und ein Lächeln. Ein Mensch. Und
noch ein Mensch. Und ein Gespräch.
Ein Mensch. Und noch ein Mensch.
Und das Paradies.

Wie ist das Leben ohne Flügel? Also
einfach nur da zu sein. Nur um zu
überleben. Nur um eine Funktion zu
besitzen. Und immer nur um etwas
Sicherheit zu kämpfen. Und nie zu
erfahren was ist Wahr? Und was ist
Lüge? Und wie ein Bettler zu fühlen.

Und wie ist das Leben mit Flügel?
Ein Mensch. Und noch ein Mensch.
Und ein Kuss. Ein Mensch. Und noch
ein Mensch. Und eine Berührung. Ein
Mensch. Und noch ein Mensch. Und
ein Danke.

Wie ist es zu fliegen? Zu sagen was
ich denke. Zu leben was ich träume.
Und es zu wissen. So finde ich
Freunde. So treffe ich die Liebe. So
ergibt alles einen Sinn. Und ich bin
ein Entdecker. Und ein Gewinner.
Und das Abenteuer. Und mir
wachsen Flügel!


 

 

 

 

Früher habe ich einfach Morgens ein paar Sachen gepackt. Und bin verreist. Für Wochen. Oder Monate. Oder ich habe mir etwas Geld gespart. Und wusste das Leben zu geniessen. Ein paar Wochen in Griechenland. Oder in Indien. Oder auch Australien hatte immer etwas besonderes. Es gab überall Aussteiger. Also Menschen die wirklich ein anderes Leben finden wollten. Menschen die wirklich getestet haben was zum Leben notwendig ist. Menschen die neu über dieses Leben nachgedacht haben. Oder das Leben neu oder anders erfahren wollten. Um diese Welt wieder klar zu sehen. Um sich wieder bewusst zu werden was Freiheit wirklich ist. Und es hilft auch mal alles Bekannte zu verlassen! Und aus der Entfernung gesehen wird einem vieles klar. Vieles was so im Alltag als normal erscheint, ist aus der Entfernung gesehen verrückt. Was so im Fernsehen läuft. Und was so im Radio erzählt wird. Oder der ganze Werbemüll. Oder all die blödsinnigen Zeitschriften. Oder all die Versicherungen die es hier gibt. Die eigentlich niemand braucht. Und Autos mit allem unnötigem Schnick Schnack! Deswegen ist es gut diese Welt mal hinter sich zu lassen. Um einfach um mal wieder Klarheit in den Kopf zu kriegen. Oder um zu sehen, das das meiste was hier läuft einfach nur Quatsch ist! Wie Arbeit und Fernsehen! Arbeit und Fernsehen! Arbeit und Fernsehen. Und dann vierzehn Tage Urlaub in irgend einem Hotelbunker. Als Aussteiger bekommt das Leben wieder einen Sinn. Und wer wirklich Nein sagt. Der trifft auch andere Menschen, die wirklich Nein sagen. Oder er findet das bessere Leben. Das Leben mit Gelassenheit! Mit Frieden! Also wirklich mal als Aussteiger zu leben ist wichtig. So weit ich weiß gab es das auch zu allen Zeiten. Also es gab immer Leute, die das Leben wirklich kennen lernen wollten. Einfach da sie wussten all dem Schulwissen fehlt etwas. Und allen Büchern fehlt etwas. Das ist alles wie trocken schwimmen. Aber ins Wasser springen muss ich selbst. Und wenn ich den Mut habe zu springen. Dann lerne ich meine Kraft kennen. Und ich sehe was das Leben ist. Und mir wachsen Flügel. Und ich bin unbesiegbar! Deswegen ist die echte Freiheit zu entdecken so wichtig! So war der Text gemeint! Grüße Klaus Klaus Lutz, Anmerkung zum Gedicht

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 07.02.2016. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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