Madelaine Kaufmann

Fremd

Und wie mein Haus in Stille steht ...
und niemand meinen Hass verweht,
der eisig klamm mein Herz umschnürt,
so feurig den Verstand verführt,
seh ich vor grauer Nebelwand
nicht mal das eig'ne Heimatland.

Und wie der Kirchturm sechse sagt
und mich aus meinem Traum verjagt,
der ewig schön mein Herz umkreist,
so schwindelnd hell gen Himmel weist,
spür ich, blick ich zum Fenster hin,
dass ich hier nicht zu Hause bin.

Madelaine Kaufmann

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 15.02.2016. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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