Paul Rudolf Uhl

Des Lebens wechselvolles Spiel



        zu Schillers Lied von der Glocke:
 
 
Bezogen auf die Friedensglocke –
was Schiller uns im Lied bericht’,
stimmt, wenn uns auch der Atem stocke:
Ihr Ton, recht lange währt er nicht,
 
auch wenn sie noch so laut erschallt:
Der Klang im Ohr vergeht sogleich,
weil Irdisches recht schnell verhallt,
so ist’s nun mal im Erdenreich…
 
Das Leben ändert sich genau so
schnell, wie ein Glockenton verklingt:
In Glück und Gram, Enttäuschung also
wenn es gar Schmerz und Leid uns bringt.
 
Die Weltsicht ist in jedem Alter
verschieden: Jung – ein Liebeslied,
als Greis singst du der Jahre Psalter;
nichts wundert dich, was da geschieht.
 
Die Glocke ruft zum Frieden weiter,
der Muezzin ruft zum Gebet
und Hassprediger, sie rufen leider
zum heil’gen Krieg, der weiter geht!
 
Unwägbarkeiten gibt’s geschwind;
Geburt und Tod schreiten fürbaß,
Gesundheit flieht so wie der Wind
und Glück bricht schnell, so leicht wie Glas.
 
Jedoch, du sollst in allen schlimmen
Situationen voller Mut
dich frei und selbstbewusst bestimmen,
die Freundschaft pflegen, das ist gut !
 
Und bei dem ersten Ton der Glocke
sollst du – ob Sonne, Fackelschein,
in Uniform, zivilem Rocke
an Freiheit gleich erinnert sein…

Paul Uhl

 

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