Hans Witteborg

Irgendwo ist nirgendwo



Will der bösen Welt entfliehen
einfach durch Gedankenflug.
Ziele dafür gibt ´s genug.
Also bitte, laßt mich ziehen.

Lande ich im Märchenland
ist von den Prinzessinnen die Rede
aber auch von Mord und Hexen. Jede
Bösartigkeit, die mir von hier bekannt!

Wie wär ´s mit dem Schlaraffenland,
wo die gebratenen Tauben fliegen?
Wo dicke Faulenzer rumliegen.
Oh, nein, die sind mir zu verwandt!

Im Land von Tausend und auch einer Nacht
in dem Gebiet von Storchen und Kalifen
wo ´s von Eunuchen wimmelt im Serail
die Frauen unbehelligt schliefen,
da wär mit Sheresade ich auch nicht aufgewacht.

Wo unbegrenzt die Möglichkeiten
und ständig Blaue Bohnen fliegen,
gefiel ´s mir nicht, da müßt ich lügen!
Ergreifen würde ich die Flucht beizeiten.

Bleibt nur der Mond – so ganz allein
würd mich Frau Luna da begrüßen,
doch könnt ´s der Mann im Mond auch sein,
das würde mich dann sehr verdrießen.
so laß ich die Gedankenflüge sein!


 

Diesen Beitrag empfehlen:

Mit eigenem Mail-Programm empfehlen

 

Die Rechte und die Verantwortlichkeit für diesen Beitrag liegen beim Autor (Hans Witteborg).
Der Beitrag wurde von Hans Witteborg auf e-Stories.de eingesendet.
Die Betreiber von e-Stories.de übernehmen keine Haftung für den Beitrag oder vom Autoren verlinkte Inhalte.
Veröffentlicht auf e-Stories.de am 25.02.2016. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

Der Autor:

Buch von Hans Witteborg:

cover

Vom Ufer aus von Hans Witteborg



Die Gedichte begleiten durch die vier Jahreszeiten und erzählen wie die Natur erwacht, blüht und welkt, wissen von reicher Ernte zu berichten. Der Spätsommer im Park, winterliche Gefilde oder Mailandschaften scheinen auf. Der Autor verwendet meist gereimte Zeilen, zeigt sich als Suchender, der neues Terrain entdecken möchte. Der Band spricht von den Zeiten der Liebe, zeigt enttäuschte Hoffnungen und die Spur der Einsamkeit. Wut und Trauer werden nicht ausgespart. Es dreht sich das Kaleidoskop der Emotionen. Der kritische Blick auf die Gesellschaft und sich selbst kommt zum Zuge. Kassandras Rufe sind zu hören. Zu guter Letzt würzt ein Kapitel Humor und Satire. So nimmt der Autor seine Zettelwirtschaft aufs Korn, ein hoffnungsloser Fall.

Möchtest Du Dein eigenes Buch hier vorstellen?
Weitere Infos!

Leserkommentare (5)

Alle Kommentare anzeigen

Deine Meinung:

Deine Meinung ist uns und den Autoren wichtig!
Diese sollte jedoch sachlich sein und nicht die Autoren persönlich beleidigen. Wir behalten uns das Recht vor diese Einträge zu löschen!

Dein Kommentar erscheint öffentlich auf der Homepage - Für private Kommentare sende eine Mail an den Autoren!

Navigation

Vorheriger Titel Nächster Titel

Beschwerde an die Redaktion

Autor: Änderungen kannst Du im Mitgliedsbereich vornehmen!

Mehr aus der Kategorie "Besinnliches" (Gedichte)

Weitere Beiträge von Hans Witteborg

Hat Dir dieser Beitrag gefallen?
Dann schau Dir doch mal diese Vorschläge an:

Liebe zur Antike von Hans Witteborg (Beziehungen)
Der alte Mann von Walburga Lindl (Besinnliches)
MÄRZ UND HERZ von Christine Wolny (Lebensfreude)