Gabriele Textor

Auferstehung


Als er aufstand,
spürte er keine Schmerzen mehr.
Nachdenklich schaute er auf das blutige Leichentuch
hinter ihm.
Es roch nach Kräutern.
Nun konnte ihm nichts mehr geschehen.
Voller Freude ging er auf das Licht zu.
Seine Freunde warteten dort bereits auf ihn
und strahlten ihn an.

Und eine große Lichtgestalt hinter ihnen,
die er sehr gut kannte,
nahm ihn und seine Freunde in die Arme.
Unsichtbar
wuchs das Licht und dehnte sich aus -
bis ins Unermessliche...


© Gabriele Textor

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 16.03.2016. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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Während eines Berlinaufenthalts lockt eine schöne Unbekannte den Schriftsteller Alexander Veldo in die Räume einer Vernissage. Dort wird er mit einem Bild konfrontiert, das ihn völlig in den Bann schlägt. Am nächsten Morgen ist das Gemälde verschwunden. Die Suche nach dem Bild führt Veldo tief in die faszinierende und vielfältige Welt der Kunst. Im Kunstmilieu selbst begegnen ihm Anne, Julia und Antonie, drei sehr eigenwillige Frauen, mit denen bald ein verwirrendes Beziehungsspiel beginnt. Im Hintergrund des Geschehens agiert der Händler Panduli, der Veldo für seine zwielichtigen Kunstgeschäfte zu nutzen sucht. Veldo macht sich in seinem Auftrag mit Julia auf die Suche nach dem verlorenen Bild. Auf der Reise intensiviert sich das kunstvolle Spiel ihrer Verbindung. Doch bald zerstören Pandulis dunkle Geschäfte die Idylle. Julia verlässt ihn und Veldo lebt kurz mit Anne und dann mit Antonie zusammen. Eine unbestimmte Drohung lastet über den Beziehungen, vor der Veldo nach Ägypten flieht. Vergeblich, denn während einer Schiffsfahrt auf dem Nil treten ihm erneut Anne, Antonie und Julia entgegen und Veldo verliert sich mit ihnen in einer surrealen, Angst erfüllten Traumwelt, aus der er nur mit Mühen entkommt. Schließlich kehrt er mit Anne nach Deutschland zurück, aber ihre Beziehung scheitert erneut. Monate vergehen, die er mit der Verarbeitung und der Niederschrift seiner seltsamen Erlebnisse verbringt. Und eines Tages macht Veldo eine eigenartige Entdeckung.

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