Jürgen Wagner

Tibet

 



Noch immer ist die Lage schlimm
Noch immer wird im Land gefoltert
Noch immer setzen Menschen sich in Brand


Doch gibt's auch Gutes zu berichten:
In Lhasa wurde die erste Fast-Food-Kette eröffnet
Auf 4411 m Höhe gibt es nun den höchstgelegenen Flughafen der Welt
Kupfer, Gold, Silber, Chrom und Lithium werden endlich professionell abgebaut
Riesige Staudämme werden gebaut und gigantische  Wasserumleitungen sind geplant - für das trockene Nord-China


Irgendwann werden die rückständigen Tibeter es doch erkennen
Irgendwann werden sie sich doch ergeben
Irgendwann werden sie fast wie Chinesen sein




 
Das kommunistische China überfiel 1950 Tibet und annektierte das Land unter dem Vorwand, es hätte eigentlich immer schon zu China gehört. Seitdem werden immer mehr Chinesen dort angesiedelt und eine moderne Kultur etabliert. Wer dagegen protestiert oder die chinesische Herrschaft infragegestellt, wird inhaftiert und sogar gefoltert, bis er sein Fehlverhalten einsieht.

Tibet ist ein an Bodenschätzen außerordentlich reiches Land und ebenso ein enormer Wasserspeicher. Es wird deshalb auch als 'Dritter Pol' bezeichnet. Im tibetischen Hochland entspringen mehrere der größten Flüsse Asiens wie der Jangtse und der Mekong. Die gegenwärtigen Pläne der chinesischen Regierung unterdrücken nicht nur die Tibeter und ihre Kultur, sie greifen auch in ein sensibles Gebiet ein, was erhebliche klimatische Auswirkungen haben könnte.

 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 17.03.2016. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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