Michael Reißig

“Endlich fühlte ich mich frei!“

 

Eine Welt, gedrängt von Zwängen
Schlägt all die weichen Herzen wund
Wer ermüdet von des Rades Fängen
Entlockt kein Wort dem Siegesmund


Dem Traum entrückt das Reich der Sinne
Ein süßer Hauch manch' Mund berührt
Lechzend nach dem leisen Wortgerinne
Das zwei Herzen endlich zueinander führt

 

Zum Greifen nah, erscheinen nun die Sterne
Die Emotionen segeln mit dem Sonnenwind
An letzten Tränen laben schon die zarten Kerne
Die Meere der Freiheit entzücken so geschwind

 

Tanzende Augen bezaubern Frühlings Wonne
Beflügelt von der Violine weiser Melodie
Entzaubert ist das Mark der schwarzen Tonne
Ihr Plektrum beschwingt die Liebessymphonie

 

Kein Selbstmitleid zerfließt des Lebens Blut
Nachdem ein Mythos mein Gemüt belauschte
Aus tauber Asche hob sich wohlig frische Glut
Als die Flamme schon in meinen Ohren rauschte

 

Ins Gesicht blies mir der Wind, der Freiheit hieß
Die heißen Feuer entfachten plötzlich vielerlei
Als ich die Worte nicht mehr im Halse stecken ließ
Schwebte ich mich wie ein Vogel frei, einfach frei

 

In diesem Gedicht spielen meine eigenen
Lebenserfahrungen eine gewichtige Rolle. Diese habe
ich mit dem TV-Auftritt einer sympatischen Sängerin
in Verbindung gesetzt, die ich bereits vor drei
Jahren kennengelernt habe. Ich bin allerdings nicht
mit ihr verwandt. Bei einem Auftritt in meiner
sächsischen Heimatstadt, aus der ich vor anderthalb
Jahren weggezogen bin, habe ich sie erstmals live
gesehen und ihre ersten Eindrücke haben mich damals
schon total fasziniert. Der Song der sympatischen
Spremberger Sängerin Franziska Wiese, "Ich bin
frei!", die vor einem reichlichen Monat in der Show
von Florian Silbereisen ihr Debüt gab, hat
gewissermaßen Pate für mein Gedicht gestanden,
obwohl mir auch ihre anderen Texte tief unter die
Haut gehen. Da steckt wirklich jede Menge Herzblut
dahinter und Florian Silbereisen, war ja selbst
total
aus dem Häuschen gewesen. Kurz danach hatte
Franziska ihren ersten Auftritt in der MDR-Show von
Stefanie Hertel, anlässlich des Muttertages. Hierzu
noch der entsprechende Link:
https://plus.google.com/u/0/b/116010118104483419351
/116010118104483419351?pageId=116010118104483419351
Franziska Wieses erste CD soll übrigens noch im
Juli 2016 auf den Markt kommen.

http://www.franziskawiese-fanclub.de/mobile/

Michael Reißig, Anmerkung zum Gedicht

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