Heidi Schmitt-Lermann

SOMMERKINDER mit Bild, letzter Versuch

Ein strahlend schöner Sommertag
bezaubert früh die Kinder hier.
Von Ferne tönt der Kuckucksschlag.
Es ist noch immer sein Revier.
 
Wiesen blüh’n voll Sommerblumen,
mit Hahnenfuß und wilden Möhren.
Düfte verbreiten ihr Volumen,
die fein die Kinder hier betören.
 
Sie laufen über die bunte Wiese
und pflücken einen Blumenstrauß.
Die Mutter freut sich über diese
dann in der Vase froh zuhaus.
 
Wie schön die Honigbienen summen,
die so tüchtig Nektar suchen.
Schmetterlinge und die Hummeln
den Honig gern für sich verbuchen.
 
Die Kinder sind ganz einbezogen
In die Süße der Blumenwelt.
Die Herzensfreude kam geflogen,
in ihre kleine Kinderwelt.
 
© Heidi Schmitt-Lermann
 
 

 

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Das Mädchen aus Oberschlesien von Brigitte Hanisch



Das kleine Mädchen Brigitte wächst wohlbehütet in einer Großfamilie im katholischen Oberschlesien auf. 1938 siedeln die Eltern mit Brigitte nach Kiel um. Dort wird Ihre Schwester Eva-Maria geboren. 1939 beginnt der Krieg und Kiel wird besonders gebeutelt. Entsetzliche Jahre für das kleine Mädchen. Tag und Nacht Bombenangriffe. Hungersnot und immer die Angst um den Vater. Das Mädchen ist seelisch in einem so schlechtem Zustand, dass die Eltern Brigitte nach Oberschlesien zur Schwester der Mutter schicken. Dort wird sie eingeschult und geht auch in Schomberg zur ersten heiligen Kommunion. In den nächsten Jahren pendelt sie hin und her. Kinderlandverschickung nach Bayern, Kriegserlebnisse in Kiel, danach wieder zurück nach Oberschlesien zur Erholung. Dort aber hat sie große Sehnsucht nach ihrer Schwester und den Eltern und fährt deshalb Weihnachten 1944 nach Kiel zurück. Das ist ihr Glück, denn im Januar 1945 marschieren die Russen in Beuthen ein.
Die Nachkriegsjahre und der Aufbau der jungen Bundesrepublik prägen Brigitte. Sie lernt einen Flüchtling aus Pommern kennen und lieben. Sie heiratet ihn nach vielen Hindernissen 1954. Ein Jahr später ziehen sie nach Stuttgart. Dort endet das Buch.

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