Hans Witteborg

Die Leere der gelehrten Geschichte


Der Limes hielt sie nicht zurück,
Barbarenstämme strömten rein,
eroberten Rom Stück für Stück,
sie wollten satt – nicht hungrig sein!

Die Grenze war kein Hindernis.
Verlockend war das „süße Leben“.
Furor teutonicus zerriß
was Rom von Jupiter gegeben!

Der Zug von Norden ging gen Süden.
Kehrtwende bringt die heut´ge Zeit.
Nicht Mauern, Wälle bringen Frieden,
wenn man zum Teilen nicht bereit.


Das war doch alles so lang her,
im Schutt von Archäologen ausgegraben.
Ihr Wissen lehrt uns heut´nichts mehr-
nichts mehr? Oh Arroganz der Weißen Raben!
 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 19.07.2016. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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Vom Ufer aus von Hans Witteborg



Die Gedichte begleiten durch die vier Jahreszeiten und erzählen wie die Natur erwacht, blüht und welkt, wissen von reicher Ernte zu berichten. Der Spätsommer im Park, winterliche Gefilde oder Mailandschaften scheinen auf. Der Autor verwendet meist gereimte Zeilen, zeigt sich als Suchender, der neues Terrain entdecken möchte. Der Band spricht von den Zeiten der Liebe, zeigt enttäuschte Hoffnungen und die Spur der Einsamkeit. Wut und Trauer werden nicht ausgespart. Es dreht sich das Kaleidoskop der Emotionen. Der kritische Blick auf die Gesellschaft und sich selbst kommt zum Zuge. Kassandras Rufe sind zu hören. Zu guter Letzt würzt ein Kapitel Humor und Satire. So nimmt der Autor seine Zettelwirtschaft aufs Korn, ein hoffnungsloser Fall.

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