Gabriele A.

I n - s i c h - V e r l o r e n

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In sich Verloren

Die fremde Frau neben mir im Café
vor ihr dampft ein Tässchen Kaffee
sie blickt in´s Weite die Augen sind leer
ihre Gedanken ziehn über das Meer

So sitzt sie verloren die Haltung gebückt
als ob sie ihr eigener Kummer erdrückt
um eine Weile dem zu entkommen
hat sie sich mal eine Auszeit genommen

Im Leben spielt sie stets komme was wolle
immer die untergeordnete Rolle
während sie abschweift dem Alltag entflieht
erahnt man gewiss ihr schweres Gemüt

Bemüht sich dem Scheine nach glücklich zu zeigen
Einfalt und Einfachheit sind ihr zu eigen
Die Seele mit endlosen Sorgen bepackt
das innere Gleichgewicht scheint aus dem Takt

Die Falten graben sich tief ins´s Gesicht
so alt wie sie aussieht ist sie sicher nicht
Jedenfalls sprechen letztendlich doch Bände
auffallend rauhe verschaffte Hände...

(c) Nordwind

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Vom Ufer aus von Hans Witteborg



Die Gedichte begleiten durch die vier Jahreszeiten und erzählen wie die Natur erwacht, blüht und welkt, wissen von reicher Ernte zu berichten. Der Spätsommer im Park, winterliche Gefilde oder Mailandschaften scheinen auf. Der Autor verwendet meist gereimte Zeilen, zeigt sich als Suchender, der neues Terrain entdecken möchte. Der Band spricht von den Zeiten der Liebe, zeigt enttäuschte Hoffnungen und die Spur der Einsamkeit. Wut und Trauer werden nicht ausgespart. Es dreht sich das Kaleidoskop der Emotionen. Der kritische Blick auf die Gesellschaft und sich selbst kommt zum Zuge. Kassandras Rufe sind zu hören. Zu guter Letzt würzt ein Kapitel Humor und Satire. So nimmt der Autor seine Zettelwirtschaft aufs Korn, ein hoffnungsloser Fall.

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