Wally Schmidt

Nie mehr eine Katze,ha ha

 

 

Nie mehr kommt 'ne Katz' ins Haus,

damit ist es jetzt wirklich aus.

Eine tot, und zwei verschwunden,

das haben wir jetzt überwunden!!!

 

Da kommt heut' 'ne Nachbarin,

stellt uns 'nen Karton dahin,

darinnen liegen sechs der Kätzchen,

mit ach, so allerliebsten Frätzchen.

Sie standen vor den Abfalltonnen,

die Nachbarin hat sie genommen.

Da stehst du da und guckst sie an,

ach, sind die süss, sagt mein Mann.

 

Vergessen ist der dickste Schwur,

'ne Brauni gibt’s, in Miniatur.

Die nimmst du in deinen Arm,

beschützt das Tierchen, hälst es warm.

Wie ein Federchen ist das Gewicht,

mit Riesenäuglein im Gesicht.

Du fütterst sie, gibst was zu trinken,

später sie dann mächtig stinken.

Sie bleiben bei uns eine Nacht,

siehst du sie an, dein Herze lacht.

Wir Stunden vor dem Kistchen steh'n,

sie sind ja so drollig anzuseh'n.

Ach, es muss eine Lösung her,

und fällt uns das auch noch so schwer.

 

Nach allem Hin und allem Her,

wir geben zwei dann nicht mehr her.

Brauni und ein Struppi-g weiss',

die lieben wir ja jetzt schon heiß.

Die anderen nimmt eine Frau,

sie wohnt im Dorf und weiss genau,

die Kätzchen brauchen ein Zuhaus,

und sie suchte alle vier sich aus.

 

Und heut', wo ich das hier geschrieben,

die uns'ren ihre Spässchen trieben.

Wir beide haben nur noch Zeit,

zu geh'n auf's Clo, es ist nicht weit.

Und für den Magen was zu essen,

das And're haben wir vergessen.

Wir sitzen hier und seh'n 'ne Schau,

die Kätzchen tollen mit Knowhow,

bis sich eine dann versteckt,

und die andere sie schnell entdeckt.

Seitdem sie hier im Zimmer frei,

sind sie mit Spässen schnell dabei.

Die beiden, die sind zart und leicht,

doch haben unser Herz erweicht.

Jetzt geben wir sie nicht mehr her,

und vom Leben haben wir viel mehr.

 

Ja, so ist es: Nie mehr eine Katze!!!

 

 

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