Andreas Vierk

Ioanis Apostolos






Von Träumen eine transparente Kette
aus hellem Flussquarz oder Bergkristall,
sie spiegelt dir das dunkelblaue All
und seinen Mund, die rotgehöhlte Stätte.
 
Sie spiegelt dir das Tal, das aus der kleinen,
kelchlosen Glockenblume unbewusst
aufgrünt im Mai und schäumt schon im August,
wenn aus den Blättern seine Augen scheinen.
 
Muss auch der Lebenstraum in Herbst und Schlehen
wie eine Traube an dem Gaumen bluten
von ihm, der an der Buche hängt und lächelt?
 
Der Mond verwelkt in Kätzchenweidenruten.
Bald wirst du unter seinen Galgen gehen,
indes das Weltall deine Schläfen fächelt.

 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 13.10.2016. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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Andreas Vierk schreibt seit seinem zehnten Lebensjahr Prosa und Lyrik. Er verfasste die meisten der Gedichte des „Septemberstrands“ in den Jahren 2013 und 2014.

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