Armer Robert,
jahrelang immer nur diese
Essensmarken auf dem Teller.
War das nicht langweilig?
Zudem war das doch eine
etwas einseitige Ernährung.
LG Siegfried
sifi31.10.2016
Das kenne ich genauso! Herrlich
zusammengefaßt!
...aber ich finde die Internationale
Küche hat auch was Leckeres!
Hauspoet Hans31.10.2016
Lieber Robert, man "darf" es ja kaum sagen, aber ich denke auch gern an die alte zeit, wo wir noch natürlicher und gesünder lebten. Und die Leute damals wurden alt!
Meine volle Zustimmung zur letzten Strophe.
Lieben Gruß, Christa
chriAs31.10.2016
Hallo Robert,
Bei uns hab's Rabattmarken... aber die
schmeckten nicht besonders... ;-))
Spaß beiseite... schön rekapituliert... oder wie
heißt das Tier? Da können viele von uns noch
ein Liedchen von singen, denke ich.
LG Horst
Horst Fleitmann31.10.2016
Ich bin auf dem Land gross geworden. Da war das genau so! Alles ohne Chemie! Natur pur. Und mit den Essensmarken, habe ich mal einen Film gesehen. Also, wie da alles berechnet wurde. Wieviel Fett jemand, am Tag, benötigt. Und Brot! usw. Und neben all dem, gab es da noch einen Schwarzmarkt! Das war schon eine verrückte Zeit. Das Gedicht bietet einen guten Denkanstoss! So mal, über das Leben, ganz grundsätzlich nachzudenken! Grüße Klaus
Klaus lutz31.10.2016
Hallo Robert,
das größte Glück liegt im Vergessen.
Da wird das Rübenmus zum Galaessen.
Zum Dessert, dem köstlichen Lebertran,
standen die Kinder mit Freude an.
Dattel- und Schokosuppe aus riesigem
Kübel,
den Kindern wurde nur deshalb nicht
übel,
weil sie Zuhause Hunger litten.
Das Gemüse wurde direkt aus dem
Goldeimer
gedüngt, weshalb man noch heute ein
Loblied auf die Nachkriegszeit singt.
Man lebte hygienisch und rundum
gesund,
weshalb die Menschen viel länger
lebten.
Rachitis, Keuchhusten, Windpocken,
Gelbsucht, schiefe Zähne und Gicht,
das alles kannte man damals noch
nicht.
Das Leben war abwechslungsreich und
bunt,
man hatte viel mehr als heute zu
lachen.
Zu gern würd ich euch auf die
Zeitreise schicken.
Ich fürchte, es gäbe ein bitt´res
Erwachen
in den angeblich goldenen vierziger
Jahren,
denn ihr wäret längst schon gen Himmel
gefahren.
Überprüft bitte noch mal die ach so
trügerische Erinnerung.
Nichts für ungut und liebe Grüße
Agathon
Agathon31.10.2016
Lieber Robert,
ich erinnere mich gut an die Zeit der
Rationisierung und an den
Schwarzhandel um nicht zu verhungern.
Ich erinnere mich auch an den
geplanten Hungertod von 170000
deutschen Kriegsgefangenen in
Erdlöchern amerikanischer
Gefangenenlagern auf Befehl
Eisenhowers, der die Deutschen gehasst
hat. Das Buch Der geplante Tod schrieb
kein Deutscher, sonder der Kanadier
James Bacque im Jahre 1999. Verlegt im
Ullstein Verlag. Nachzulesen in Detail
im Google.
Herzlich grüßt dich Karl-Heinz
Goslar31.10.2016
Lieber Robert,
die Ernährung hast du in eine gute alte Zeit, wenn auch nicht schöne Zeit zurückversetzt. Alle waren gesund und munter. Dein letzter Vers bestätigt es.
Liebe Grüße von Hildegard
Elin31.10.2016
da stimme ich dir gerne hzu, lieber Robert. Fremd gespeist, das ist ein schönes Wort. Ich bn zwar nicht mit Essensmarken groß geworden, aber mit wenig Fleisch. es war kein Geld da. man sammelte noch Beeren im Wald und mahm Gemüse aus dem eigenen Garten.
Ob wir gesünder waren? Kranker jedenalls nicht...heute noch macht es mir Freude, eigenes Obst aus dem Garten zu verarbeiten und es schmeckt immer besser als alles Gekaufte. LG von Monika
Monika Schnitzler31.10.2016
Lieber Robert,
und ich hab mich dem Rübenkraut
- dem guten - vollends anvertraut. :-)
Liebe Grüße
Faro
hansl31.10.2016
Nicht nur als „Genießer“, da liebe ich normale sehr gute Kochkunst und vor allem, regionale Küche!!! Es gab zwar gestern Dorade bei uns und diese war Spitzenklasse, doch gute Bratkartoffeln mit Ei, dies liebe ich auch!!! Robert Dir Grüße der Franz
FranzB01.11.2016
Vielleicht, lieber Robert, hat diese gute alte Zeit doch etwas Gutes. Denn durch deine Gedanken profitieren wir jetzt alle davon. Freundlich grüßt dich RT.
rainer01.11.2016
Lieber Robert,
die Essensmarken kenne ich zwar nur
vom Hörensagen, aber Fleisch gab es
bei uns nur Sonntags und als Jause für
die Schule bekam ich stets ein dunkles
Brot mit wenig Butter und einen Apfel
mit. Manchmal konnte ich den Apfel für
einige Bonbons oder Kaugummi tauschen
(=heimlich natürlich)
Sehr gelungen diese Zeit dargebracht!
Liebe Grüße, Helga
Mohrle01.11.2016
Du weckst Erinnerungen und ich frage sehr oft: Werden die Menschen besonders in den reichen Ländern beim Essen wieder zu einer Normalität zu Natürlichem finden? Eine ausgezeichnete Satire.
LG Ernst
Ernst Woll02.11.2016
Lieber Robert, mir erging es ähnlich. Wir waren froh etwas zu essen und haben weniger Allergien gehabt. Liebe Grüße Norbert
norbert wittke03.11.2016