Margit Farwig

Ein Poet sieht...

 

Ein Poet sieht sich verbunden
dieweil er schon zerschunden
 mit dem Unglück zu paktieren
allen Mut nicht zu verlieren
 
greift nach jedem Strohhalm helle
bildet Worte auf die Schnelle
hier ein Schmerz und da ein Seufzen
die Nase kann er selbst nicht schnäuzen
 
weil ein Döskopp nicht dran dachte
keine Lampe wieder lachte
das Gegenlicht von weiter her
tat nun das Seine auch nicht mehr
 
fröhlich wie ich ja geraten
voll des Singens, gut beraten
ging ich heiter, ohne Schwere
bis er kam mir in die Quere
 
völlig ahnungslos ich knalle
über einen Findling falle
ganze Arbeit leistet dieser
bricht mir Knochen, auch noch fieser
 
staucht Gelenke fest zusammen
daher diese Schmerzen stammen
die Beine fleckenvoll, macht reich
ich der Tüpfelhyäne gleich
 
den Duft des Pflasters ich gespürt
die Kraft der Hände, bin berührt
verhinderte, letzter Moment
dass man mich noch wiedererkennt
 
die dunklen Fladen auf der Haut
ein jeder wie ein Pfannkuch schaut
sind eher harmloser Natur
es glänzte einst, Lebenssaft pur
 
mehr sage ich nicht per Gedicht
es reicht, es blüht die Zuversicht
hurra, ich lebe ja ganz gut
ich danke sehr, zieh einen Hut
 
© Margit Farwig  3. 11. 2016
Ganz herzlich bedanke ich mich für die guten Wünsche zur schnellen Genesung hier im Forum und per E-mail. Sie haben mir sehr gut getan. Liebe Grüße Margit

 

 

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