Annelie Kelch

Advent - bald

Advent – bald

... und die Herzen schlagen höher

und Kinderaugen strahlen mit den

Lichterketten um die Wette.

Der erste Blick am Morgen fällt

auf den Kalender überm Bette.

Was mag wohl heute hinterm Türchen sein?

Ein Weihnachtsmann aus Marzipan,

ein Schokoladenlichtlein?

 

Die Mutter sagt: Jetzt wird erst mal gefrühstückt

und zündet schon zwei Kerzen am Adventskranz an,

und Tommy, der es kaum erwarten kann,

freut sich von ganzem Herzen auf den Weihnachtsmann.

 

Was der wohl bringt?

Er wünscht sich eine Eisenbahn

und einen Kaufmannsladen,

doch Mutter sagt, dass beides viel

zu schwer sei für den alten Mann:

der Kaufmannsladen und die Eisenbahn

und dass es Kinder gebe, denen keiner

etwas schenkt.

 

An eines davon wolle sie heut' denken,

damit es glücklich ist für ein paar Stunden

und wieder lachen kann.

Und später kauft sie einen großen Weihnachtsmann

aus Schokolade, zwei Bilderbücher und

ein Herz aus rosa Marzipan.

 

Sie waren beide in der Innenstadt,

und Tommy hat gehüpft an Mamas Seite

wie ein junges Kängeruh.

Sie kaufte ihm ein Paar solide Winterschuh'

und Tommy dachte voller Sehnsucht

an den Schnee, der möglichst fallen soll.

 

Am Abend kam der kleine Bursche

lange nicht zur Ruh; er war so aufgeregt,

weil er sich unbändig aufs Christkind freut.

So ist es und so wird es immer

bleiben in der Weihnachtszeit.

 

Man kann nur hoffen, dass es

allen Kindern bald so geht,

dann wäre sogar ich am

Weihnachtsabend froh.

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Weil ich das Verschwenderische des Lebens begriffen habe, die Extreme erkannte und über den Weg von einem zum anderen nachzudenken anfing, weil ich verstand wie elend es ist, wußte ich auch, wie schön es ist und weil ich erkannte, wie ernst es auch ist wußte ich auch wie fröhlich es ist.

Und weil ich begriff wie lang und wie kurz der Weg zwischen beiden ist, nahm ich ihn auch wahr und so ist mir heute jeder Schritt es wert eingehalten zu werden, weil hinter jedem Ereignis sich ein anderes verbirgt und sichtbar wird.

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