Wally Schmidt

Wie zwei Spatzen unsere Welt sehen

 

 

Zwei Spatzen sassen auf dem Dach

und dachten über vieles nach,

was in der grossen Welt geschieht

und wie ein kleiner Spatz das sieht.

 

Da fragt der eine dann den andern,

warum so viele Menschen wandern

von ihrer Heimat ganz weit fort,

an einen unbekannten Ort,

von dem sie absolut nichts wissen,

und sie ihre Heimat dort vermissen.

Der and're Spatz erklärt ihm dann,

dass man bei ihnen nicht mehr leben kann,

weil alles nur vom Krieg zerstört

und man nur noch Hilfeschreie hört.

Dass sie alle auf den Weg sich machen

in ein Land, wo noch die Menschen lachen,

weil sie kennen keinen Mord und Tod

und zu essen haben täglich Brot.

Wo es nur noch frohe Menschen gibt

und man auch die Armen liebt.

Wo sie nicht im Winter frieren

und ehrliche Menschen sie regieren.

 

Der and're Spatz, der sagte dann:

An deiner Geschichte ist nichts dran,

das zu glauben fällt mir schwer,

so ein Land, das gibt’s nicht mehr.“

 

Die beiden Spatzen traurig sind,

ihre Federn zittern leicht im Wind.

 

 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 13.11.2016. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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