Hans Fritz

Ein Aufbruch ins Ungewisse

Die Besiedelung Polynesiens vor ein paar tausend Jahren und die Ankunft der Flüchtlinge in Europa heute. Fahrt übers Meer zum verheissungsvollen, fremden Land, unberechenbaren Gefahren in Pazifik oder Mittelmeer trotzend. Auf eine Art gleichen sich die Bilder.

Vor Urzeiten brachen sie auf,
mit Booten aus Schilf gebunden,
nahmen der Wogen Wüten in Kauf,
von wilden Wettern geschunden
kämpfend mit Unbilden zuhauf.
Ehe das Paradies gefunden,
angespült an fremdem Strand.
War dort das neue Land?

Und heute brechen sie auf,
in seeuntüchtigem Gefährt,
nehmen der Wogen Wüten in Kauf.
Falsch Versprechen Hoffnung nährt.
In stürmischem Verlauf,
als schon sichtbar Unruhe gärt,
angespült an fremdem Strand.
Wo ist das gelobte Land?

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 28.11.2016. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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Nicht ohne Leoni von Heiger Ostertag



Ein Tag im Februar des Jahres 2006. Der EDV- Fachmann Klaus Gruschki kann kaum ausdrücken, was er empfindet, als er seine neugeborene Tochter Leoni im Arm hält. Seine Frau Michaela und er sind die glücklichsten Menschen der kleinen, süddeutschen Provinzstadt und voller Vertrauen in die gemeinsame Zukunft. Doch die Beziehung und das Glück zerbrechen. Auf einmal ist Klaus allein und Michaela mit Leoni verschwunden. Erst nach langer Suche und mit großen Mühen gelingt es dem Vater, Mutter und Kind wieder zu finden und den Kontakt zu Leoni neu herzustellen. Dann entzieht ein bürokratischer Akt dem Vater die gemeinsame Sorge fürs Kind. Gruschki weiß sich nicht anders zu helfen, als seinerseits mit der Tochter heimlich unterzutauchen. Nach einer dramatischen Flucht wird er in Österreich verhaftet und Leoni ihm gewaltsam entrissen. Er kommt in Haft und wird als Kindesentführer stigmatisiert. Doch Klaus Gruschki gibt den Kampf um sein Kind und um Michaela nicht auf …

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