Wally Schmidt

Der schöne Weihnachtsmann

 

 

Lieber, guter Weihnachtsmann,

schau dir deinen Bart mal an,

der ist so wild und ist zerzaust,

als ob du in einer Hütte haust.

Dabei hast du doch liebe Engelein,

die d'rauf achten, dass dein Bart ist fein,

und, dass du endlich einmal weisst,

ein Weihnachtsmann doch stets beweist,

dass er ein Vorbild ist seit langer Zeit,

für Gepflegtsein und für Sauberkeit.

Das musst du stets auf's neu beweisen

auf deinen vielen ,weiten Erdenreisen,

damit bei allen Kindern dieser Welt,

sich fröhlich das Gesicht erhellt

und sie dich allzeit gerne haben,

wenn du bringst die schönen Gaben,

und du dann ziehst von Haus zu Haus,

als der liebe gute Nikolaus.

Also bitte mach dich richtig schön,

damit die Kinder dich dann seh'n,

als sauberen, schönen, alten Mann,

der alles sieht und alles kann.

Wenn du so toll zurecht gemacht,

so maches Kinderherzchen lacht,

du ziehst ganz weit von Haus zu Haus,

zauberst aus dem Säcklein Frieden raus.

Du weisst doch, dass ein Weihnachtsmann

auch jeden grossen Wunsch erfüllen kann.

 

 

 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 10.12.2016. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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„Krachen, Scheppern und dann gewaltiger Lärm, als ein schwerer Gegenstand an die Wand geworfen wurde. Oh verdammt, die Verrückte spielte drüben in der Küche schon wieder ihr absolutes Lieblingsspiel – Geister vertreiben. Gleich würde sie hierher ins Wohnzimmer stürzen, wo ich versuchte, in Ruhe meine Hausaufgaben zu machen. Und dann würde sie mir wieder lang und breit erklären, welches Gespenst gerade versucht hatte, durch die Wand zu gehen und sie anzugreifen. Ich hasste sie! Ich hasste dieses Weib aus ganzem Herzen!“ Die 13-jährige Eva lebt in einer nach außen hin heilen, kleinbürgerlichen Familie. Hinter der geschlossenen Tür herrscht Tag für Tag eine Hölle aus psychischer und physischer Gewalt durch die psychopathische Mutter und den egomanischen Vater. Verzweifelt versucht sie, sich daraus zu befreien. Vergebens - bis ihr ein altes Buch in die Hände fällt. Als letzten Ausweg beschwört sie daraus einen Teufel. Er bietet ihr seine Hilfe an. Aber sein Preis ist hoch...

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