Irene Beddies

Zum Drei-Königs-Tag




 Zum Drei-Königs-Tag
 
Drei sternenkundige königliche Herrn
folgten einem hell leuchtenden Stern.
Sie überwanden Berge, Wüsten und Meere,
begleitet von Dienern, doch ohne Heere.
 
Sie kannten sich nicht, nicht das Ziel ihrer Reise,
ein jeder empfand auf andere Weise
den Sog des Sterns und wunderte sich.
Als sie sich trafen, zogen sie brüderlich
 
ins Land des judäischen Königs weiter.
Der wollte senden mit ihnen Begleiter,
doch sie lehnten ab aus bangem Vorgefühl,
dass der König plante ein böses Spiel.
 
Als der pulsierende Stern über ihnen stand
und seinen Schein breitete über das Land,
da sahen sie einen ärmlichen Stall,
bedroht von Zusammenbruch und Verfall.
 
Aus seinem Innern drang jubelnd hervor
Musik wie von einem Engelschor.
Im Raume stand eine Krippe, darinnen ein Kind,
davor die Mutter bei Esel und Rind.
 
Überwältigt vom Glanz beugten sie das Knie.
Sie wussten plötzlich: das Kind der Marie
war der Erlöser, der Herrscher der Welt,
der die sündigen Herzen  mit Liebe erhellt.
 
© I. Beddies
 


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