Evelyn Goßmann
Himmel der Erinnerung
Im herabsinkenden Abendlicht höre ich Musik
die sanft an meine Ohren dringt, mich berührt.
Jemand streichelt sein Instrument,
folgt ergeben und hingebungsvoll
einem wortlosen Ruf in melancholischen Wellen.
Gewaltig die Freude des Moments,
faszinierend der warme Klang
wie eine Erzählung heimlicher Märchen
hinter verschleierten Farbsäumen der Fantasie,
Flucht aus dem Dasein.
Singe Wind, wende dich Schmerz;
eine Stimme voll Heimlichkeiten flüstert Namen
während himmlischer Duft
eines klaren Tages vergeht,
ins Ungewisse führt.
Unweit droht ein klaffender Abgrund,
achte auf Balance um eine Katastrophe zu vermeiden.
Unbewusst greife ich nach Flügeln
in unaufhaltsamer Dämmerung,
will den Moment des Lebens halten.
Farben wechseln,
fahlblau kündet sich nahe Gischt am Fenster,
schwarz erscheint die Silhouette
eines nackten Baumes in silbrigem Licht
Naturspiele in Verzückung über Kristalle erwachenden Taus.
Sterne wie Knospen nahender Mitternacht
träumen entflammend im Wind.
Die sanfte, harmonische,
mild klingende Melodie ist ein Seelenpflaster,
gibt Nahrung schwankender Seelenschaukel.
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 14.01.2017.
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