Johanna Mecke

Dem Winter keine Zeit lassen

Dem Winter keine Zeit lassen
 
Manche Leute möchten das nicht verstehn,
ja, wir brauchen den Winter und den Schnee.
Denkt doch auch an anderen Menschen,
die davon leben, die Skigebiete,
die Touristen, die das Geld bringen.
 
Wie waren die Willinger glücklich über den Schnee,
und ein Deutscher hat sogar gewonnen, Huchje
die Leute strömten in Scharen dort hin
und stellten sich sogar in der Kälte  hin.
 
Denkt an die vielen Kinder, die rauss wollen
mit dem Schlitten in die Natur,
wann schüttelt Frau Holle ihre Betten nur.
Oder schläft sie noch in himmlischer Ruh.
 
Das ist Winter, die Jahreszeit,
und sie dauert immer länger, als man meint.
Aber sie geht auch wieder mal zu Ende,
wenn es ist an der Zeit
 
Ja, was dem einen zur Freude, des anderen Leid,
ich denke an die Autofahrer, die zur Arbeit müssen so weit.
Aber auch der Winter hat seine schönen Seiten,
ich erinnere an den wunderschönen Raureif,
den der Winter uns so reichlich hat geschenkt.
 
Es war draussen in der Natur,
ein Wintermärchen pur.
Der Frühling kommt zur rechten Zeit,
noch ist es aber noch nicht so weit.
 
Jetzt kommt erst einmal die närrische Zeit.
He, ihr Narren, seid ihr bereit?

Johanna Mecke
 

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