Horst Werner Bracker

Der erinnerte Schmerz . . .


Der erinnerte Schmerz

Ballade

Manchmal, in einer stillen Stunde
Wenn keiner nach mir ruft, was sagt
Fühle ich den Schmerz einer alten Wunde
Denn ein Rohling mir zu schlagen, wagt

Es floss kein Blut, nur die Seele litt
Eine Grausamkeit aus Kindertagen
Nimmt mich manchmal, heute noch mit
Dann höre ich mich, weinend sagen:

Nein! , töte nicht meinen Hund
Der Junge, grobschlächtig, ein Sadist
Lachte widerlich mit breitem Mund
Werde ihn steinigen, bis er Tod ist!

Schon flieg der erste Stein, der nicht Trift
Ich lauf zu meinem Teddy, so hieß der Hund
Der schaut mich traurig an, nicht begriff
Der Junge will mich töten, aus welchem Grund?

Es gibt zum Töten keine Gründe, kein Recht
Alles Leben wird geboren, weil es leben soll
Ein Tier grundlos zu töten, ist großes Unrecht!
Wer die Tiere beschütz, - ist des Lobes voll!

Einen Stein, geworfen mir großer Kraft und Wucht
Traf mein Knie, das ich zusammenbrach
Der Taugenichts ergriff angsterfühlt die Flucht
Im scherte nicht, mein Schmerz und ungemacht

Mit nassem Tuche kühlte Mutter mein Knie
"Wie ist das passiert?", fragte Mutter besorgt
Bis du Böse gefallen, gestürzt, fragte sie?
Als sie mein lädiertes Knie gut versorgt

Erzählte ich Mutter, was geschehen war
Dass Bruno, Teddy steinigen wollte
Du hast Teddy gerettet? Wie wunderbar!
Verdienst Lob! Ihre Stimme im Zorn grollte!
                                    *
(17.02.2017) E. Storie
 

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