Symbole



Ihr habt ja meine Bilder
an den Wänden eurer Museen gesehen
Die Zeichen der fehlenden Worte
in den Klingen der Messer eingraviert

Noch wohnen die Geister in den leeren Häusern
die stillen Geister die Unbewegten
die eben nur zu warten brauchen
bis wir die Fehler machen – sicherlich

Ihr habt ja meine Bilder
an den Wänden eurer Museen gesehen
die Fratzen die da schreien nach Worten
lassen, was um sie vorgeht, geschehen

Noch sind die monumentalen Hallen geöffnet
für die Flüchtlinge der Natur
stehen in langen Warteschlangen
bis sich für einige Zeit die Kathedralen öffnen

Ihr habt ja meine Bilder
an den Wänden eurer Museen gesehen
konntet sie mit euren eigenen Augen hören
und mit euren Ohren habt ihr sie gesehen

Die Bilder sind in eurem Herzen gebrannt
Symbole aus ewigem Stein gemeißelt
noch tragt ihr schwer an diesen Lasten
aber bald schon fallen euch die Augen herab













Aachen, 2004-05-22
****************************** Autoreninfo ***************************
Manfred H. Freude geb. am 02.04.1948 in Aachen

Escapistenlyrik, Gedanken, Allgemein, Nachdenkliches, Gefühle
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© 2004 MANFRED H. FREUDE


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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 04.06.2004. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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Gedichte Edition. Manfred H. Freude, geboren in Aachen, lebt und arbeitet in Aachen. Erste Gedichte 1968. Er debütierte 2005 mit seinem Gedichtband: Alles Gedichte – Keine Genichte. Weitere Gedichte und Essays in verschiedenen Anthologien, Zeitschriften; Prosa und Lyrik im Rundfunk und in weiteren sechs Gedichtbänden. 2007 wurde eines seiner Dramen mit dem Titel: Im Spiegel der Ideale aufgeführt; 2008 sein Vorspiel zum Theaterstück: Faust-Arbeitswelten. Sein letzter Gedichtband heißt: Vom Hörensagen und Draufsätzen. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Anerkennungen. Er studiert an der RWTH Aachen Literatur, Kunst und Philosophie.

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