Gerhard Krause

Der Cafèbesuch 1.Teil

Der Schönheit bin ich zu getan

und sah mir diese Frau dann an,

die im Cafe schräg gegenüber saß

genüsslich ihren Kuchen aß.

Sie hat so‘n Lächeln im Gesicht

sie  anzusprechen wagte ich nicht,

so ließ ich meine Gedanken wandern

von diesem Tische zu dem andern.

 

Sie hat den Kaffee ausgetrunken,

dann die Bedienung ran gewunken

gezahlt und dann  telefoniert

ist  gleich danach von hier spaziert.

Ich sah sie in der Türe stehen

und wollte jetzt mal zu ihr gehen,

sie meinen Blicken dann entschwand

wohin das war mir nicht bekannt.

 

Ich trank dann meinen schwarzen Tee

verdrängt war schon die schöne Fee,

bekam dann mit dem Kassenbon

´ne Nummer von ´nem Telefon.

Ich wählt die Nummer noch vor acht,

´ne nette Stimme hat gelacht,

ich wollt ihr sagen wer ich sei,

sie sagt das wär hier einerlei.

 

Sie wollte dass wir uns einmal sehen

schon morgen würd‘ das bei ihr gehen,

im Cafè dort so kurz nach vier

komme doch bitte und frag‘ nach mir.

Zusammen plaudern, scherzen lachen

und uns den Nachmittag schön machen

bloß sollte ich mich nicht scheuen,

ich würde es auch nicht bereuen.

 

Ich wollte wissen wer gesprochen,

die Leitung wurde unterbrochen

                                          -   -  -  -  -

 

 

16.4.2017                                      Gerhard Krause

 

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