Irene Lichtenberg

-einfach tanzen-

Wenn Musik Geist und Körper flutet,

wenn die Bewegung unabhängig wird vom Denken,

nur noch den Klängen und Rhythmen folgt,

dann wird der Mensch zum Akkord.

 

Alle Gedanken an Alltag, Beruf und Sorgen

werden mit Macht verdrängt,

damit Melodien und Rhythmik

den gesamten Raum einnehmen können

und den Körper Marionetten gleich bewegen.

 

Das Sein ist pure Musik und Emotion,

durchwirkt von Glück.

Weder Vergangenheit noch Zukunft stören,

wo das Hier und Jetzt regiert

und Körper, Geist und Seele

konsonant im Dreiklang schwingen.

 

Melodie und Rhythmus wiegen dich,

mal schwungvoll, mal zärtlich.

Sie umfangen dich

im Wohlklang der Musik

und im Einklang mit der Welt.

 

Wenn die letzten Harmonien leise verklingen,

bleibt etwas Wehmut zurück

ob der Momente tief empfundenen Glücks

und die Sehnsucht danach,

bald wieder zu verschmelzen

mit Klang und Takt.

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Rapunzel in Puppengesprächen, Adoptivkinder auf Zeitreisen, Fragebögen, Bekundungen am Bauch der Sonne. Rätsel und Anspielungen, die uns, an Hand scheinbar vertrauter Muster, in die Irre führen. Florian Seidel hält seine Gedichte in der Balance zwischen Verschweigen und Benennen, zwischen Bekanntem und Unbekanntem. Jeden Augenblick könnte alles aus dem Gleichgewicht geraten, uns mitreißen, uns enden lassen in einem Augenblick der Verwirrung. Die in dem Gedichtband „Ein Tiger schleicht durchs Puppenhaus“ versammelten Texte schildern Suchbewegungen. Glückspiraten, Tiger, Jäger und andere Unbehauste in jenen Momenten, da die Realität Schlupflöcher bekommt und wir uns selbst im Spiegel sehen. Ein ungewöhnlich großes Sprachgefühl und vor allem die Bildhaftigkeit machen die Qualität dieser Lyrik aus.

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