Ramona Benouadah

Begier umhüllt die dunkle Nacht

Begier umhüllt die dunkle Nacht,
der Mond in ihrem Schoße wacht.
Gelüste lauern tief in ihr,
die Schwärze tanzt mit mir. 

Das Herz umarmt die dunkle Nacht,
erwacht der Schatten Macht.
Begierde flüstert leis im Wind.
Das Herz ist niemals blind.

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Wenn erst ein laues Lüftchen weht,
das sich naturgemäß dann dreht
und schnelle ganz geschwind,
aus diesem Lüftchen wird ein Wind,
der schließlich dann zum Sturme wird,
und gefahren in sich birgt-
Dann steht der Mensch als Kreatur,
vor den Gewalten der Natur.
Der Mensch wird vielleicht etwas klüger,
seinem Sturmwind gegenüber.


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