...Karl-Heinz, du sprichst aus Erfahrung. Ich bin ein Nachkriegskind, Baujahr 1949, da war es schon etwas besser.
GN8 und lG, Bertl.
freude05.06.2017
Lieber Karl-Heinz,
ich ziehe meinen Hut vor dir,denn Du weißt was wahres Leid und vor allem Hunger bedeutet!
Du hast das Grauen gesehen und erlebt!
Es sind so viele Männer im Krieg gefallen.
Oft wird auf auf hohem Niveau gejammert und woanders verhungern immer noch Kinder!
Dein Gedicht hat mich sehr bewegt!
Einen schönen Pfingstmontag dir!
Liebe Grüße,Ramona
Ramona Be05.06.2017
Lieber Karl-Heinz,
meine Mutter war mit uns Kindern in unserem Haus am Starnbergersee. Ich war noch nicht da. Sie haben auch oft gehungert und sind gleich angestanden, wenn eine Kuh "umgestanden" ist. Umgestanden war ein Tier, was einfach ohne schlachten, gestorben war. Damals hat man das Fleisch stundenlang ausgekocht, damit nichts passierte. Oft hat meine Mutter geweint und ist verzweifelt draußen im Garten gestanden. Da kam eine Bäuerin und hat ihr einen großen Sack Kartoffeln zugeschustert. Das war gefährlich für sie, weil die Amis das nicht wollten. Meine Mutter war dieser Frau zeit Lebens dankbar,
liebe Grüße,
Heidi
Alidanasch05.06.2017
Lieber Karl-Heinz.
Du hast schreckliche Erfahrungen machen müssen .
Herzliche Grüsse von Ursula.
Ursula-H05.06.2017
Ich kenne diese Geschichten von Mutter Karl - Heinz und werde vieles nie vergessen! Grüße Dir der Franz
FranzB05.06.2017
Lieber Karl-Heinz,
auch ich kenne den Hunger noch, ewig und immer hatten wir als Kinder Hunger. Sind im Sommer auf abgeerntete Felder zum Stoppeln gegangen. (Ähren lesen und Kartoffeln nachstoppeln)
Glücklich waren wir, wenn wir Fallobst bekamen.
Kann mich gut daran erinnern. Deine Geschichte hat meine Erinnerungen wieder wach gerüttelt.
Liebe, sonnige Pfingstgrüße schickt dir Gundel
Gundel05.06.2017
Immer gut sich an die schweren Zeiten zu erinnern, man wird so oft zufriedener. Mit Jahrgang 1938 kann ich mich natürlich gut erinnern. Es gab in der Schweiz Lebensmittelmarken, Hunger musste keiner leiden, nur das Angebot war stak eingeschränkt. Es gab bei uns die Anbauschlacht (kriegerischer Ausdruck) der Plan Wahlen (ein Bundesrat), folglich hatten wir vor dem Haus nicht mehr Rasen sondern ein Kartoffelfeld, hinter dem Haus Hühner und Kaninchen und mein Pate war Tierarzt, da ist hin und wieder eine Wurst abgefallen. Herzlich Robert
rnyff05.06.2017
Lieber Karl-Heinz,
der - wie du damals - je an Hunger litt,
nimmt dein Gedicht im Innersten wohl mit
Musst ich auch niemals echten Hunger leiden,
tu ich doch um Erfahrung dich beneiden.
Liebe Grüße Hans-Werner
hansl06.06.2017
Lieber Karl- Heinz,
die Nachkriegszeit, zweifelsohne eine Zeit zwischen Elend, Schicksale, Verzweiflung und Hoffnung Sie beschäftigt in ihrer Schlichtheit und Armut insbesondere diejenigen, die sie miterlebt haben. Hinter deinen Zeilen erkennt man die Geschichte hinter der Geschichte- dem verheerenden Krieg!
Mit freundlichen Grüßen aus dem Uraub; Karl Heinz
PS: Habe den Kommentar neu an einem öffentlichen Terminal-Zugang geschrieben, da die Tastatur meines Smartphone sehr klein ist und ich nicht immer die richtigen Buchstaben bzw. Zeichen erwi-sche.
Musilump2306.06.2017