Robert Nyffenegger

Die Mücke

Die Mücke ist ein kleines Tier
Kann fliegen und auch Stechen.
Und wenn sie sticht, dann stets mit Gier,
Für sie ist`s kein Verbrechen.
 
Der Mensch hat zwar fünf Liter Blut,
Doch trotzdem ist er schäbig.
Wenn sie ihn sticht, kriegt er `ne Wut,
Ist dann zu allem fähig.
 
Er schlägt aufs freche Mücklein ein,
Im Eifer meist daneben.
So hat die Mücke öfter Schwein,
Freut sich an ihrem Leben.
 
Doch wäre Mücke Elefant,
Dann würd das Menschlein treffen.
Es schlüge zu und das von Hand,
Dann müsst es Segel reffen.
 
Der Mücke gönn ein Tröpflein Blut,
Man soll doch Tiere lieben.
Die gute Tat, die tut stets gut,
Schenkt dir und Mücke Frieden.

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Ein Tag im Februar des Jahres 2006. Der EDV- Fachmann Klaus Gruschki kann kaum ausdrücken, was er empfindet, als er seine neugeborene Tochter Leoni im Arm hält. Seine Frau Michaela und er sind die glücklichsten Menschen der kleinen, süddeutschen Provinzstadt und voller Vertrauen in die gemeinsame Zukunft. Doch die Beziehung und das Glück zerbrechen. Auf einmal ist Klaus allein und Michaela mit Leoni verschwunden. Erst nach langer Suche und mit großen Mühen gelingt es dem Vater, Mutter und Kind wieder zu finden und den Kontakt zu Leoni neu herzustellen. Dann entzieht ein bürokratischer Akt dem Vater die gemeinsame Sorge fürs Kind. Gruschki weiß sich nicht anders zu helfen, als seinerseits mit der Tochter heimlich unterzutauchen. Nach einer dramatischen Flucht wird er in Österreich verhaftet und Leoni ihm gewaltsam entrissen. Er kommt in Haft und wird als Kindesentführer stigmatisiert. Doch Klaus Gruschki gibt den Kampf um sein Kind und um Michaela nicht auf …

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