Christina Telker

Tageszeiten

Der Tag hat vierundzwanzig Stunden

und doch sind alle wohl bedacht,

sei es das erste graun am Morgen,

oder der Mondenschein bei Nacht.

 

Früh reckst du dich im neuen Morgen,

du gehst voll Hoffnung in den Tag,

dein Kopf, er ist noch voller Pläne,

die du am Abend dir erdacht.

 

Am Mittag dann die erste Pause,

du ziehst ein Fazit, was geschah.

Ein kleiner Plausch noch so am Rande,

der Nachmittag zum greifen nah.

 

Der Abend, er dient der Entspannung,

Gemeinsamkeit ist angesagt,

Theater, Kino, ein Spaziergang,

ein Gläschen Wein zur guten Nacht.

 

Am Horizont das Abendrot,

der Tag, er klingt nun aus,

die Nacht sie breitet ihre Flügel,

still über unser Haus.

 

Am Himmel stehn die Nachtgestirne,

der Mond und Sterne ohne Zahl,

die Nacht geht in den Morgen über,

 so war`s, so bleibt es. allemal.

 

Dein Tag, er liegt in Gottes Händen,

der alles ja so wohl bedacht,

er weckt dich früh an jedem Morgen,

und ist bei dir auch in der Nacht.

Diesen Beitrag empfehlen:

Mit eigenem Mail-Programm empfehlen

 

Die Rechte und die Verantwortlichkeit für diesen Beitrag liegen beim Autor (Christina Telker).
Der Beitrag wurde von Christina Telker auf e-Stories.de eingesendet.
Die Betreiber von e-Stories.de übernehmen keine Haftung für den Beitrag oder vom Autoren verlinkte Inhalte.
Veröffentlicht auf e-Stories.de am 08.06.2017. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

Die Autorin:

Bücher unserer Autoren:

cover

Gedichte der Liebe. Drum laß mich weinen von Barbara Priolo



Von Liebe und Verletzlichkeit sprechen die Gedichte Barbara Priolos in immer neuen,überraschenden Variationen. Sie benennen die Süße erwachender Zuneigung, die Inbrunst fraulichen Verlangens nach Zärtlichkeit, und sie wissen zugleich von herber Enttäuschung, von Trennung und Leid des Abgewiesenwerdens. Deswegen aufhören zu lieben wäre wie aufhören zu leben. ** Das Schönste ist,was man liebt **, bekennt die griechische Lyrikerin Sappho auf Lesbos. Diese Einsicht-aus beselingender und schmerzlicher Erfahrung wachsend-ist Ausgangspunkt der sapphischen Dichtungen.

Möchtest Du Dein eigenes Buch hier vorstellen?
Weitere Infos!

Leserkommentare (1)

Alle Kommentare anzeigen

Deine Meinung:

Deine Meinung ist uns und den Autoren wichtig!
Diese sollte jedoch sachlich sein und nicht die Autoren persönlich beleidigen. Wir behalten uns das Recht vor diese Einträge zu löschen!

Dein Kommentar erscheint öffentlich auf der Homepage - Für private Kommentare sende eine Mail an den Autoren!

Navigation

Vorheriger Titel Nächster Titel

Beschwerde an die Redaktion

Autor: Änderungen kannst Du im Mitgliedsbereich vornehmen!

Mehr aus der Kategorie "Kreislauf des Lebens" (Gedichte)

Weitere Beiträge von Christina Telker

Hat Dir dieser Beitrag gefallen?
Dann schau Dir doch mal diese Vorschläge an:

Der Nikolaus kommt von Christina Telker (Weihnachten)
H a l t l o s von Gerhild Decker (Kreislauf des Lebens)
MORGENGEDANKEN von Christine Wolny (Besinnliches)