Hans Witteborg

Windspiel


Es treibt der Wind scheins ohne Ziel
Figuren in dem Wechselspiel,
Schwerpunkt gestützt hält es Balance,
so dass zum Absturz keine Chance.,
Es drehen und wippen gegenüber
Katz und Maus so auf und nieder.
Der Wind dreht sie von Süd nach West.
Doch ist die Position stets fest.
Drehten sie auch auf Nordost,
käm nie die Katz an ihre Kost.
Das heißt woher der Wind auch weht,
es um die eigne Achse dreht.
So lehrt uns denn das simple Spiel
es nutzt im Grunde gar nicht viel,
vielleicht ist es sogar beschränkt
wenn` s Mäntelchen im Winde hängt.

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 19.06.2017. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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Vom Ufer aus von Hans Witteborg



Die Gedichte begleiten durch die vier Jahreszeiten und erzählen wie die Natur erwacht, blüht und welkt, wissen von reicher Ernte zu berichten. Der Spätsommer im Park, winterliche Gefilde oder Mailandschaften scheinen auf. Der Autor verwendet meist gereimte Zeilen, zeigt sich als Suchender, der neues Terrain entdecken möchte. Der Band spricht von den Zeiten der Liebe, zeigt enttäuschte Hoffnungen und die Spur der Einsamkeit. Wut und Trauer werden nicht ausgespart. Es dreht sich das Kaleidoskop der Emotionen. Der kritische Blick auf die Gesellschaft und sich selbst kommt zum Zuge. Kassandras Rufe sind zu hören. Zu guter Letzt würzt ein Kapitel Humor und Satire. So nimmt der Autor seine Zettelwirtschaft aufs Korn, ein hoffnungsloser Fall.

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