Patrick Rabe

Ararat

 

Solche Ängste, dass der Feind ist in allen,

in allen Menschen und mir,

doch so gern, so gerne würd ich vertrauen,

treibe auf einsamem Meer.

Heut hat mir Gott mit 'nem Ölzweig gewunken

und Frieden ruft zu mir her.

Doch bis gerad hat's nach Muscheln gestunken,

ach wenn's doch schon Ararat wär.

 

Hey, und ich grüße, die mit mir hier segeln

durch Blitze und sternklare Nacht.

Ich ruf die Prinzessin mit goldenen Haaren

und den Künstler im Narrengewand.

Der Hafen, der Hafen, er lockt uns mit Heimat,

dort ist das verheißene Land,

Ich frage Jens Böttcher, ob er einen Reim hat,

Gott reicht durch den Sturm uns die Hand!

 

Ach Ararat, Ararat, dort pflanz ich Blumen,

und mach aus der Arche ein Haus.

Herrn Fox Enkel spiel'n Cricket dort auf dem Rasen

und der Orangenbaum blüht.

Solange wir fahr'n auf dem Meer, Kameraden,

solange wir stehen im Schiet,

ja, bis wir einst glücklich im Meer nur noch baden,

singen wir es, dieses Lied!

 

 

 

 

© by Patrick Rabe

5. Juli 2017, Hamburg.

 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 05.07.2017. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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Die Glaubens-und Liebesgedichte von Patrick Rabe sind mutig, innig, streitbar, vertrauens- und humorvoll, sie klammern auch Zweifel, Anfechtungen und Prüfungen nicht aus, stellen manchmal gewohnte Glaubensmuster auf den Kopf und eröffnen dem Leser den weiten Raum Gottes. Tief und kathartisch sind seine Gedichte von Tod und seelischer Wiederauferstehung, es finden sich Poeme der Suche, des Trostes, der Klage und der Freude. Abgerundet wird das Buch von einigen ungewöhnlichen theologischen Betrachtungen. Kein Happy-Clappy-Lobpreis, sondern ein Buch mit Ecken und Kanten, das einen Blick aufs Christentum eröffnet, der fern konservativer Traditionen liegt.

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