Karin Grandchamp

Im Tier steckt stets ein wilder Trieb

Mit Hunden kenne ich mich aus

weil ich nie ohne war im Haus

mein Grundstück ist daher umzäunt

damit der Hund nicht umherstreunt

 

Wenn ich Gehorsam wollt  erziel'n

musst ich den Hund schon jung erzieh'n

aber die Leut' vergessen meist

dass so ein Tier auch manchmal beißt

 

Ob ein Hund groß ist oder klein

geh nie zu nah ran, lass es sein

auch wenn du meinst er wäre lieb

im Tier steckt stets ein wilder Trieb 


Foto K.Grandchamp

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 11.07.2017. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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Seinen wohlverdienten Urlaub hat sich Kommissar Heinz Kelchbrunner anders vorgestellt: Erst stößt er beim Graben in seinem Garten auf menschliche Gebeine, dann beschäftigt ihn ein weitaus aktuellerer Todesfall in seiner freien Zeit: Anna Einarsdóttír wird beim Spaziergang von einem Ast erschlagen – und das ist, wie sich herausstellt, nicht dem stürmischen Wetter geschuldet. Kelchbrunner und seine Kollegin Katharina Juvanic nehmen die Ermittlungen auf. Die Spur führt schließlich nach Island, die Heimat der Toten, und zum geplanten Bau eines Staudammes, der eine wertvolle Naturfläche akut gefährdet. Dass Kelchbrunner von oberster Stelle dorthin beordert wird, um weitere Nachforschungen anzustellen, kommt dem umweltbewussten Kommissar gerade recht. Vielleicht gelingt es ihm, nicht nur Licht ins Dunkel zu bringen, sondern gleichzeitig seine eigenen Schlafstörungen und einen schmerzhaften Verlust zu überwinden. Kaum in Island angekommen, muss er sich jedoch gleich mit störrischen Behörden und verstockten bis feindseligen Einheimischen auseinandersetzen. Es scheint, als sei niemandem hier an der Auflösung des Falles gelegen …

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