Gabriele A.

S c h l a m m -S c h l a c h t....

 

Unbändig ist der Atem des Windes
schwarze Wolken durchströmen den
sonnenverlorenen Horizont

Beängstigend dumpf grollt es aus der Ferne
verwegen zucken Blitze grell vom Himmel
Sintflutartiger Regen ergießt sich
als wolle er die Welt auf der Stelle ertränken
Bäume trotzen dem Sturm
der zu diesem Zeitpunkt
keinerlei Erbarmen zu kennen scheint

Gefährlich schnell schwillt der Fluss an
Sein Pegel steigt und steigt
unaufhörlich und reißt alles mit
was sich in seinen Verlauf stellt

Sein Schwall überflutet Straßen und Häuser
Existenzen versinken hoffnungslos im Schlamm
Verzweiflung Wut Resignation machen sich breit
Wissen doch manche nicht
wie es nach dieser Katastrophe
für sie weiter gehen soll...

Alles was sie hatten
liegt schlammig zerstört im Geröll
auf dem Schlachtfeld der Natur

 

ist es doch nur ein weiterer Tag
im endlos drehenden Rad der Zeit
wo launische Elemente
ihre Kraft und Macht entfesseln
gegen den Feind Mensch…

 

© Nordwind

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 28.07.2017. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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Das Mädchen aus Oberschlesien von Brigitte Hanisch



Das kleine Mädchen Brigitte wächst wohlbehütet in einer Großfamilie im katholischen Oberschlesien auf. 1938 siedeln die Eltern mit Brigitte nach Kiel um. Dort wird Ihre Schwester Eva-Maria geboren. 1939 beginnt der Krieg und Kiel wird besonders gebeutelt. Entsetzliche Jahre für das kleine Mädchen. Tag und Nacht Bombenangriffe. Hungersnot und immer die Angst um den Vater. Das Mädchen ist seelisch in einem so schlechtem Zustand, dass die Eltern Brigitte nach Oberschlesien zur Schwester der Mutter schicken. Dort wird sie eingeschult und geht auch in Schomberg zur ersten heiligen Kommunion. In den nächsten Jahren pendelt sie hin und her. Kinderlandverschickung nach Bayern, Kriegserlebnisse in Kiel, danach wieder zurück nach Oberschlesien zur Erholung. Dort aber hat sie große Sehnsucht nach ihrer Schwester und den Eltern und fährt deshalb Weihnachten 1944 nach Kiel zurück. Das ist ihr Glück, denn im Januar 1945 marschieren die Russen in Beuthen ein.
Die Nachkriegsjahre und der Aufbau der jungen Bundesrepublik prägen Brigitte. Sie lernt einen Flüchtling aus Pommern kennen und lieben. Sie heiratet ihn nach vielen Hindernissen 1954. Ein Jahr später ziehen sie nach Stuttgart. Dort endet das Buch.

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