Horst Fleitmann

Mensch versus Despot


Ein Mensch der mit der Feder ficht,
beschreibt was seinem Lande droht.
Despoten mögen Wahrheit nicht,
folglich bekommt er Schreibverbot.

Nun wechselt er zum Spottgedicht
zeigt auf, satirisch, was bekannt
schon wird zitiert er vor Gericht
wo man für schuldig ihn befand.

Er habe gegen die Gesetze,
(das wiegt sehr schwer in diesem Staat),
betätigt sich in Volksverhetze,
hätt ausgebracht so Terrorsaat.

Der Richter gibt die Strafe aus:
zwölf Jahre mundtot, Dauerknast,
befohlen vom Despoten aus,
der Meinungsfreiheit furchtbar hasst.

Demokratie, heißt akzeptieren
dass hier und da man anders tickt.
Despoten werdens erst kapieren,
wenn man sie in die Wüste schickt. 

Wann das passiert? Wir werdens sehen,
die Uhr tickt für die Menschlichkeit.
Despoten können nicht bestehen,
sie sind dem Untergang geweiht.

© Horst Fleitmann 7/2017

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Dieses Buch ist ein Teil meines Lebens, das ich schrieb, als ich gerade mein zweites Kind verloren hatte. Bis dahin war mir unbegreiflich, warum es gerade immer mich traf, dieses viele Pech und Unglück. Mir alles von der Seele zu schreiben, war eine große Erleichterung für mich, zu vergleichen mit einer Therapie. Es half mir einfach . In dem Moment , als ich alles Erlebte niederschrieb, durchlebte ich zwar alles noch einmal und es schmerzte, doch ich hatte mir alles von der Seele geschrieben und fühlte mich erleichtert. Genau dieses Gefühl, möchte ich an Leser heranbringen, die auch vom Pech verfolgt sind, damit sie sehen, das es trotzdem doch immer weiter geht im Leben. Ebenso möchte ich es an Menschen heranbringen, die nicht soviel Pech im Leben hatten, aber sich gar nicht mit anderen Sorgen von Fremden belasten wollen. Und wenn es nur ein einfaches Gespräch oder ein guter Rat ist, das hilft schon sehr viel.

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