Gabriele A.

U n g e w i s s

 

Dein letzter Atemzug schwindet
wenn die Stunde naht
auf dem Mühlrad der Gezeiten
mit all seinen Höhen und Tiefen
An jener Kreuzung zwischen
Hier und dem Tod
am Wegesrand lauert schon
Gevatter Hein

 

Nun heißt es für Dich
Zeitenende
Abgeblüht verdorrt dein Leben
Auch der letzte Tag von dir
fällt in sich zusammen
verendet
vertrocknet zu Staub
wie alles von dir
So verwehst du auf dem
niemals endenden Rad der Zeit
in den alles verzehrenden gierigen Schlund
der Nachtschatten
die nichts mehr von dir freigeben
was du einmal warst
Ausgelöscht
wie nie gewesen

 

Im Zahnrad der Unendlichkeit
bleibst du nur noch ein Gedanke der Erinnerung
der irgendwann vergilbt
und auch vergessen
wenn meine Zeit zerronnen ist

 

Glaubst du an jenen Ort
hinter der Leere
wo wir uns wiedersehen….

 

© Nordwind

 

 

 

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