Michael Reißig

Schleifsteine


Da Schleifsteine den Hamsterrädern nicht gewogen waren, grinsen unverdrossen  klappernde Zähne aus Zeit jenen Wesen ins Gesicht, deren unsichtbare Mauern aus Angst dem Treiben dumpfer Gestalten und Mächte ihr "goldverifiziertes" Universum stemmten.
Der Staub des Geschliffenen rieselt wie Sand durch die Finger und formt Halden, deren erschwindelnde Höhen den Schwur der Hamsterrädergarde auf sich ziehen.

Natürlich können wir mit einem
Schleifstein, bzw einer Schleifscheibe
abgestumpfte Dinge wie Scheren oder
Messer schärfen, um diese für einen
längeren Zeitrahmen nutzen zu können.
Aber manchen Schleifern würde man am
liebsten die Steine klauen!
Michael Reißig, Anmerkung zum Gedicht

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