Alexander J. Scheuch

Dreckskerl

( eine begruendete, freie Meinung )

Wie ein Vieh folgt er seinen Trieben gerne,
benennt seine Eigensucht als Ehre.

Diese wird sogar zur Tradition erklaert,
in der er sich wie ein Rammler mehrt.

Trotz Armut schwaengert er die Frauen,
erkennt dabei das kommende Grauen.

Zeugt seine Kinder in den Dreck.
Im tiefen Kummer seine Frau sie morgens weckt.

Als Alterversorgung er den Nachwuchs begreift,
nimmt eine Sterberate dafuer in Kauf.

Er dann um der Mitmenschen Hilfe schreit,
doch sich zu aendern, ist er nicht bereit.

Waerend Hilflose vor ihm sterben,
waehnt er sich in Gottes Segen.

Andersdenkende erklaert er zu Unglaeubigen,
um deren Frauen schaenden zu koennen.

Vergeht sich an Ziegen und Rindern
und sogar an kleinen Kindern.

Draengt eine Frau zum Mord am Foeten
und ist auch sonst bereit zum Toeten.

Faselt ueber seiner scheinheiligen
Vorstellung hoher Moral :
Der Dreckskerl.

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