Horst Werner Bracker

Ode andie Liebe - wenn die Sehnsucht ruft


Ode an die Liebe – wenn die Sehnsucht ruft

Am Abend hab ich dir ein Lied gesungen
Die Dunkelheit trägt es hin zu dir -
Eine Träne ist aus dem Aug' gesprungen
Sie soll dir sagen, ich liebe dich sehr!
Im Fenster zum Hof steht roter Mohn
Hab ihn am Feldrain für dich gepflückt
Rot leuchtend steht er eine Woche schon
Wartet, - wann kommst du zurück?
Ein lauer Wind so sommerlich und warm
Der Vollmond schaut sanftmütig in die Nacht
Mir ist, ich spürte an meiner Seite, deinen Arm
Geliebte, was hast du mit meinem Herzen, gemacht?
Versinke in die Tiefen der Sehnsucht nach dir
Die Tinte trocknet im Tintenfass und Feder auch
Kein Satz, kein schöner Vers, will gelingen mir
Als seien alle schönen Worte, für immer verbraucht!
                                    *
 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 11.08.2017. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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Die Gedichte begleiten durch die vier Jahreszeiten und erzählen wie die Natur erwacht, blüht und welkt, wissen von reicher Ernte zu berichten. Der Spätsommer im Park, winterliche Gefilde oder Mailandschaften scheinen auf. Der Autor verwendet meist gereimte Zeilen, zeigt sich als Suchender, der neues Terrain entdecken möchte. Der Band spricht von den Zeiten der Liebe, zeigt enttäuschte Hoffnungen und die Spur der Einsamkeit. Wut und Trauer werden nicht ausgespart. Es dreht sich das Kaleidoskop der Emotionen. Der kritische Blick auf die Gesellschaft und sich selbst kommt zum Zuge. Kassandras Rufe sind zu hören. Zu guter Letzt würzt ein Kapitel Humor und Satire. So nimmt der Autor seine Zettelwirtschaft aufs Korn, ein hoffnungsloser Fall.

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