Alexander J. Scheuch

Liebes-"wahn"



Fehler, Fehlgehen beduetet das Wort Suende.
Solche zu meiden hat gute Gruende :

Das Sitzplatzangebot lehnte ein Patrik ab mit Worten:
„ Ich vermag vor Schmerzen nicht zu sitzen,
denn ich bin geloetet worden.“

Er roch leicht etwa so bei seinem weiblichen Gesang,
wie ein Finger riecht,
der versehentlich durch ´s Klopapier an den After drang.

Sein Freund, der ihm das Sitzen hatte geraubt,
kam und kuesste ihm auf ´s Haupt.

Eines Guenters Penis hatte am fruehen Morgen
des Patriks After heftig penetriert
und dabei die duenne Darmwand perforiert.

Keimschleim drang in des Organismus´ Blutbahn,
dessen Immunsystem dagegen nicht mehr ankam.

Erkrankte an Pickeln und Hepatitis
und selbstverstaendlich auch an Hautpilz.

Waerend sich einer Patricias
und einer Gundis Scheide lustvoll aneinander reiben,
fehlt meist etwas in der Zwei-sam-keit.
So fuehret man ein zum rechten Platz
den begehrten Phallusersatz,
um zu erspueren die fehlende Maennlichkeit.

Es irgendwie vorne und hinten nicht stimmt,
bei der Menschen homosexuellem Trachten,
das gierig auf Befriedigung sinnt.

Wenn Guenter und Gundi
dann ihre Promiskuitaet mit einander ausleben
und ungewollte Foeten toeten,
herrscht erweiterter Krieg gegen die eigene Natur,
verliert sich in des Sexualkonsumestreben
das Vertrauen in des Todes Spur.

Gommoras Bewohner es einst so trieben.
Bezeichneten ihren „Wahn“ als Liebe.
Gott liess sie dafuer bestrafen.
Er will des Menschen Spezies schuetzen,
seine Erde ewig stuetzen.
Warnt den Mensch in seinem Erbarmen.

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