Hermann Braun

Zum Tag der Einheit sei gesagt

Was mir am Herzen liegt und plagt

 

Vernunftbegabte sind dagegen,

dass Spanien sich zerlegt,

S e p a r a t i s t e n sich erheben,

allein des schnöden Mammons wegen,

vereint mit Narren und Idioten,

mit fehlgeleiteten Chaoten,

das ist's, was mich bewegt!

 

Doch ließe man das zu, geschehen,

führt man bald wieder Krieg

und auch den Schlagbaum wieder ein,

wie wohl könnt es denn anders sein,

auch jene, die sonst klug und gut,

auf dass man selbst nichts Gutes tut,

und eilt von Sieg zu Sieg!

 

Denk ich daran, dann schaudert ’s mich,

bin gradzu krank vor Wut,

der ich als Mensch stets dafür war,

für ein  v e r e i n t e s  Europa,

wo man den Frieden hegt und pflegt,

gemeinsam nach dem Besseren strebt,

nur Gutes andren tut!

 

Doch höre ich der Stimmen viele,

und laut ist das Geplärr,

die das ablehnen, dagegen sind,

auf dass man sie für voll auch nimmt,

und nicht vielleicht schon morgen,

wie Unrat wird entsorgen,

ganz ohne Gegenwehr!

 

Man stelle sich das einmal vor,

dass der gewinnt, der spinnt.

Und niemand dann mehr reisen kann,

so frei und auch wann immer dann,

von Ost nach West, von Süd nach Nord,

auf ewig und für immerfort,

ich frage euch, was dann?

 

(c) hb/03.10.2017

 

 

Bild zum Gedicht Zum Tag der Einheit sei gesagt


Vorheriger TitelNächster Titel
 

Die Rechte und die Verantwortlichkeit für diesen Beitrag liegen beim Autor (Hermann Braun).
Der Beitrag wurde von Hermann Braun auf e-Stories.de eingesendet.
Die Betreiber von e-Stories.de übernehmen keine Haftung für den Beitrag oder vom Autoren verlinkte Inhalte.
Veröffentlicht auf e-Stories.de am 03.10.2017. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

Der Autor:

Bild von Hermann Braun

  Hermann Braun als Lieblingsautor markieren

Bücher unserer Autoren:

cover

Darf es noch etwas weniger sein? von Thomas M. Kupfer



In diesem Buch werden einige grundlegende Fragen geklärt, die sich ganz von selbst beim Lesen ergeben werden. Welche Fragen? Im Laufe der Zeit ist bei dem einen oder anderen vor lauter Alltagsstress die eigentliche Form des menschlichen Daseins in der Tiefe versunken. Ursache dafür ist einerseits das kleinere oder größere Missverständnis, dass man so viele Verpflichtungen in seinem Leben eingegangen ist und man deswegen annehmen könnte, man hätte keine Zeit mehr, um zu seiner inneren Ruhe und Ausgeglichenheit zu finden. Andererseits führen alltägliche Zusammenhänge dazu, die Bedeutung vom Leben und Wirken als eher gering anzusehen. Zweifellos spiegeln sich Ihr Leben und Ihre gegenwärtigen Interessen im Hier und Heute wider, aber ist das schon alles? Ist das das wirkliche Leben? Man macht tagaus, tagein seinen Job. Man geht ins Bett, man steht wieder auf. Man hat vielleicht am Wochenende frei (sehr schön das Ganze), aber wo sind der Mut, die Weisheit und die Einsicht geblieben, die Ihnen Begegnungen mit Harmonie, Glück und innere Zufriedenheit bescheren können? Im Kern der Sache kreisen alle Überlegungen um die Frage, in welchem Zustand sich das eigene Leben heute befindet. Wie kann man etwas daran ändern? Wie kann man sich einen neuen Platz in seinem Leben einräumen, einen lebenswerten Platz?

Möchtest Du Dein eigenes Buch hier vorstellen?
Weitere Infos!

Leserkommentare (7)

Alle Kommentare anzeigen

Deine Meinung:

Deine Meinung ist uns und den Autoren wichtig!
Diese sollte jedoch sachlich sein und nicht die Autoren persönlich beleidigen. Wir behalten uns das Recht vor diese Einträge zu löschen!

Dein Kommentar erscheint öffentlich auf der Homepage - Für private Kommentare sende eine Mail an den Autoren!

Navigation

Vorheriger Titel Nächster Titel

Beschwerde an die Redaktion

Autor: Änderungen kannst Du im Mitgliedsbereich vornehmen!

Mehr aus der Kategorie "Gesellschaftskritisches" (Gedichte)

Weitere Beiträge von Hermann Braun

Hat Dir dieser Beitrag gefallen?
Dann schau Dir doch mal diese Vorschläge an:

Aus dem Leben, für das Leben von Hermann Braun (Einsicht)
Justitia in Not von Ingrid Drewing (Gesellschaftskritisches)
An meine Wohnorte - zwecks Anbringung von Gedenktafeln von Norbert Wittke (Autobiografisches)

Diesen Beitrag empfehlen:

Mit eigenem Mail-Programm empfehlen