Margit Farwig

Stilles Ausharren

 

 

Ins Wiedersehen eingehüllt,

daraus es seine Hoffnung stillt,

behütet durch ein Sonnenlicht,

das spärlich fällt aus fahler Sicht.

 

Im Boden welkt zum Leben hin,

als Humus birgt es seinen Sinn,

verstohlen dringt ein süßer Hauch,

so war und ist es heute auch.

 

© Margit Farwig 12. 10. 2017

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Nimm doch die Freiheit dir heraus,
gönne dir ein, zwei Flaschen Gutes,
trag den Gedichtband mit nach Haus,
gleich bist du guten Mutes.

Bebet der Vulkan, die Erde zittert,
wenn ein Asteroid herniederfällt,
bleib locker und sei nicht verbittert,
weil nur die schönste Stunde zählt.

Das Leben ist zu kurz zum Schmollen,
dafür nimm dir nicht die Zeit,
schöpfe Freude und Frohsinn aus dem Vollen,
leg die Sorgen ab unter Vergangenheit.

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